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Hamilton über Vettel : „Habe größten Respekt vor ihm“

Lewis Hamilton: „Mir war wichtig, dass Sebastian öffentlich sagt, dass ich nicht absichtlich gebremst habe“ Bild: dpa

Vor dem Großen Preis von Österreich beteuern Sebastian Vettel und Lewis Hamilton das Ende ihres Streits. In einem Punkt rückt Hamilton allerdings nicht von seiner Meinung ab.

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          Sebastian Vettel und Lewis Hamilton haben vor dem Großen Preis von Österreich beteuert, ihren Streit über Vettels Attacke in Baku vor elf Tagen beigelegt zu haben. Die beiden Piloten, die am Donnerstag in Spielberg an der Pressekonferenz des Internationalen Automobilverbandes (Fia) teilnahmen, hatten am Tag nach dem Großen Preis von Aserbaidschan telefoniert.

          „Mir war wichtig, dass Sebastian öffentlich sagt, dass ich nicht absichtlich gebremst habe“, sagte Hamilton am Donnerstag. „Das hat er getan. Ich habe weiterhin größten Respekt vor ihm als Rennfahrer.“

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          Vettel, der mit einem Vorsprung von 14 Punkten vor Hamilton in das Rennwochenende in Österreich geht, hatte Hamilton in Baku am Vorderrad gerammt, nach dem er während einer Safety-Car-Phase mit seinem Ferrari auf Hamilton im Mercedes aufgefahren war. Beide konnten die Fahrt ohne Schäden an den Autos fortsetzen.

          Vettel wurde mit einer Zehn-Sekunden-Strafe belegt und beendete das Rennen auf Platz vier, einen Rang vor Hamilton. Vettel, der in Baku keinen Grund zu einer Entschuldigung gesehen hatte, hatte Hamilton tags darauf angerufen und einen weiteren Tag später um Entschuldigung gebeten. Öffentlich hatte er einen Fehler erst in einer Mitteilung der Fia vom vergangenen Montag eingeräumt, nachdem ihn Fia-Präsident Jean Todt zu einer Unterredung in die Verbandszentrale nach Paris gebeten hatte.

          Todt hatte Vettel zudem damit bestraft, dass der Deutsche in diesem Jahr nicht mehr an Verbandsaktionen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr teilnehmen darf. Vettel sagte in Spielberg: „Bin ich stolz darauf, was ich getan habe? Nein. Kann ich es rückgängig machen? Nein.“

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