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Stefano Domenicali : Ist der neue Formel-1-Chef hart genug?

  • -Aktualisiert am

Im Gespräch: Stefano Domenicali (links) und Bernie Ecclestone am Rande des Großen Preises von Kanada im Jahr 2012. Bild: Imago

Stefano Domenicali wird Geschäftsführer der Formel 1. Selbst Bernie Ecclestone ist angetan. Domenicali hat Erfahrung, Sachverstand und keine Feinde im Fahrerlager – und dennoch eine Schwäche.

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          Am Freitagnachmittag kam die Bestätigung aus Englewood, Colorado, als am Schwarzen Meer in Sotschi das zweite Training zum Großen Preis von Russland lief. Der neue Geschäftsführer der Formel 1 heißt ab Januar 2021 Stefano Domenicali. Der alte Chef Chase Carey hat seine Pflicht erfüllt, er rückt als nicht geschäftsführender Vorstand in die Aufsicht.

          Der 66 Jahre alte Amerikaner mit dem auffälligen Schnurrbart hat die Formel 1 mit dem Abschluss des achten Concorde-Abkommens für die nächsten sechs Jahre in eine neue Ära geführt. In seiner vierjährigen Amtszeit wurden viele Dinge auf den Weg gebracht, die unter seinem Vorgänger Bernie Ecclestone noch unmöglich schienen. Der Eintritt in die digitale Welt, um die Formel 1 einem jüngeren Publikum näherzubringen.

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