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Im Porträt: Sebastian Vettel : Das Versprechen für die Zukunft

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Sebastian Vettel: die Zeit als Lehrling ist vorbei Bild: REUTERS

Sebastian Vettel ist jüngster Sieger der Formel-1-Geschichte. Nicht erst seit seiner Siegfahrt in Monza 2008 wird vom Heppenheimer Großes erwartet. Er gilt als größte Rennsporthoffnung seit Michael Schumacher. Teil eins der FAZ.NET-Serie mit Porträts der deutschen Fahrer vor dem Start der WM-Saison am Sonntag.

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          Für die Lobreden seiner Bewunderer hat Sebastian Vettel keine Zeit. „Es ist mir egal, was irgendjemand irgendwie von mir erwartet. Ich weiß, wohin ich will“, sagte der Formel-1-Pilot, der im PS-Zirkus als heißestes Versprechen für die Zukunft gehandelt wird. Auf den Lorbeeren als jüngster Grand-Prix-Sieger der Formel 1 will sich der 21-jährige nicht ausruhen. Nach seinem Wechsel von Toro Rosso zum Mutter-Rennstall Red Bull sind die Erwartungen an den Heppenheimer in dieser Saison größer denn je.

          „Wir können uns glücklich schätzen, so einen Mann in der Formel 1 zu haben“, sagt Bernie Ecclestone. Der britische Formel-1-Boss hat Vettel längst als „kommenden Weltmeister“ ausgemacht und zieht schon Parallelen zu Rekord-Champion Michael Schumacher. „Die beiden haben zwei Sachen gemeinsam: außerordentliches Talent und einen großen Arbeitswillen“, urteilte Ecclestone. Vettels fahrerisches Können und seine unbekümmerte Art auf und neben der Strecke haben ihm im Eiltempo den Respekt der Kollegen und die Zuneigung der Fans gebracht. „Er ist großartig für das Team. Red Bull hat gut daran getan, ihn zu halten“, befand sein neuer Teamgefährte Mark Webber.

          Vettels Wort hat inzwischen Gewicht

          Schon als Junior lernte Vettel bei Red Bull, dazu kamen Fahrstunden bei BMW. Im BMW-Sauber sorgte der Hesse auch erstmals für Furore in der Königsklasse. 2006 beeindruckte er als Testfahrer im Freitagstraining von Istanbul. Ein Jahr später punktete er in den USA bei seinem Grand-Prix-Pilot als jüngster Pilot der Formel-1-Historie. Kurz darauf wechselte er zu Toro Rosso und trieb den kleinen Rennstall aus dem italienischen Faenza nach vorn. Höhepunkt: Vettels Sieg im September 2008 in Monza.

          Grund zur Freude? Nach den Wintertests äußerte sich Vettel verhalten optimistisch über den neuen Dienstwagen

          „Ich hoffe, dass ich immer weiter lerne“, sagt Vettel - obwohl ihn niemand mehr als Lehrling sieht. Sein Wort hat inzwischen Gewicht. „Die Leute glauben mir eher mehr“, verriet Vettel über seine ersten Tage beim Red-Bull-Team. Für zwei Jahre hat sich der Mann mit der Startnummer 15 an den Rennstall von Getränke-Milliardär Dietrich Mateschitz gebunden. „Das Ziel sind Siege“, betonte Vettel. Geldgeber Mateschitz weiß um die Ungeduld des Aufsteigers. „Sollten wir nicht imstande sein, ihm ebenfalls ein Top-Auto zur Verfügung zu stellen, werden wir ihm auf seinem Weg zum Weltmeistertitel sicherlich nicht im Wege stehen wollen“, versprach der Österreicher. (siehe auch: Interaktiv: Die neue Formel für die Formel 1 und FAZ.NET-Sonderseite zur Formel-1-Saison 2009)

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