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Wem gehört die Formel 1? : Im Griff der Milliardäre

  • -Aktualisiert am

Vijay Mallya verlässt das Amtsgericht in London. Bild: Reuters

Immer mehr Teams sind in Privatbesitz, die Formel 1 kann auf die reichen Männer nicht mehr verzichten. Das Geschäft steht auf dem Spiel.

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          Wer soll das glauben? Ein Butler mitten in der Formel 1! Die Geschichte geht so: Im Motorhome des Rennstalls Force India klingelt ein Telefon. Teamchef Dr. Vijay Mallya winkt mit einem von fetten goldenen Ringen eingefassten Finger. Ein Herr von strengem Äußeren kommt gemessenen Schrittes auf den Inder zu. Er trägt ein silbernes Tablett, auf dem zwei Smartphones liegen.

          Anno Hecker

          Verantwortlicher Redakteur für Sport.

          Sie sind mit glitzernden Steinchen besetzt. Vermutlich Brillanten. Mallya nickt, der Herr drückt auf die Annahmetaste des klingelnden Telefons und reicht es weiter. Als der Dr. gesagt hat, was zu sagen war, reicht er das Handy zurück und bedeutet dem Butler mit einem zweiten Wink, sich zurückzuziehen. Ende des Aktes. Wir wissen nicht, ob diese Darstellung zutrifft.

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