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Großer Preis von Mexiko : Max Verstappen verliert Pole Position

Red-Bull-Pilot Max Verstappen nach dem Rennen in Mexiko-Stadt Bild: AFP

Der niederländische Formel-1-Pilot Max Verstappen ist um drei Positionen zurückgestuft worden. Er war an einem Unfall vorbeigerast, trotz geschwenkter gelber Flagge.

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          Max Verstappen geht an diesem Sonntag (20.10 Uhr MEZ im F.A.Z.-Liveticker zur Formel 1, bei RTL und Sky) nicht von der Pole Position in den Großen Preis von Mexiko. Der Niederländer wurde von den Rennkommissaren dreieinhalb Stunden nach Ende der Qualifikation mit einer Rückstufung um drei Positionen bestraft, weil der Red-Bull-Pilot trotz geschwenkter gelber Flagge angesichts des Unfalls des Mercedes-Piloten Valtteri Bottas nicht vom Gas ging. Damit bleibt dem schnellsten Mann des Qualifyings nur Startplatz vier.

          Mit der besten Aussicht wird Charles Leclerc ins Rennen gehen, neben ihm wird sein Ferrari-Teamkollege Sebastian Vettel stehen. Neuer Dritter ist Lewis Hamilton, der die Weltmeisterschaft anführt und am Sonntag zum sechsten Mal Weltmeister werden kann. Dafür muss er 14 Punkte mehr als sein Teamkollege Bottas holen.

          Startplatz von Bottas noch unklar

          Noch ist nicht klar, ob Bottas, der beim Unfall unverletzt blieb, von Startplatz sechs ins Rennen gehen kann. Teamchef Toto Wolff hatte am Nachmittag in Mexiko-Stadt gesagt, er sei sich zu „90 Prozent sicher“, dass sich der Wagen reparieren ließe, ohne Teile zu tauschen, die eine Rückstufung oder einen Start aus der Boxengasse nach sich ziehen würden.

          „Ich habe gesehen, dass Valtteri gecrasht ist“, hatte Verstappen auf der Pressekonferenz nach dem Qualifying gesagt. Auf Nachfrage, ob er deshalb abgebremst habe, hatte der Niederländer geantwortet: „Sah nicht so aus, oder? Nein.“ 

          Pole Position auch ohne Streckenrekord

          Verstappen, Sieger des Großen Preis von Mexiko in den vergangenen beiden Jahren, hatte im letzten Qualifikationsabschnitt bereits beim ersten Umlauf die schnellste Zeit gesetzt, er hätte die Pole Position also auch behalten, wenn er keinen Streckenrekord in den letzten Sekunden des Qualifyings gefahren wäre. 

          „Allen Fahrern ist klar, dass gebremst werden muss, wenn gelb geschwenkt wird“, hatte Leclerc anschließend gesagt. Verstappen fügte, ihm sei das auch klar. Und klang danach beinahe, als wolle er die Rennkommissare herausfordern: „Dann sollen sie die Runde eben streichen. Ich bin trotzdem auf eins. Wir wissen, was wir tun. Sonst wären wir nicht in der Formel 1.“ Hamilton hatte anschließend gefordert, die Kommissare müssten „sehr, sehr streng“ mit Verstappen umgehen, die Fahrer müssten die Regeln respektieren.

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