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Formel 1 : Wie es McLaren zurück zu altem Glanz schaffen will

  • -Aktualisiert am

Wieder auf Augenhöhe: McLaren kann mit Ferrari und Co. mithalten. Bild: AFP

Der Rennstall McLaren glaubt an eine erfolgreiche Zukunft in der Motorsport-Königsklasse – weil die Formel 1 sparen muss und die Fahrer das Potential haben, Titel zu gewinnen. Aber kann das funktionieren?

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          Der Jubel bei McLaren nach dem dritten Platz von Lando Norris entsprach nicht ganz dem strengen Covid-19-Protokoll der Formel 1. Für einen Moment lang hatten der Fahrer und sein Team am vergangenen Sonntag in Spielberg die Abstandsregeln aus dem Auge verloren. Der Jubel war ehrlich. Das Podium gleich beim ersten Rennen dieser Saison am vergangenen Wochenende erlöste den Rennstall von „zwei schrecklichen Monaten“, wie McLaren-Chef Zak Brown den Mai und den Juni umschreibt. Der einst so stolze Rennstall stand phasenweise kurz vor der Zahlungsunfähigkeit.

          Das war bitter, denn McLaren war mit großen Plänen in diese Jubiläumssaison gestartet. Der zweitälteste Rennstall der Königsklasse hatte gerade erst von seinen Anteilseignern aus dem Mittleren Osten eine Finanzspritze in Höhe von 300 Millionen Pfund (etwa 335 Millionen Euro) erhalten. Damit sollte das Team fit für die Ära der Budgetdeckelung gemacht werden. Brown und sein Teamchef Andreas Seidl hatten ihren Investoren versprochen, dass McLaren in den nächsten vier Jahren wieder die Rolle einnehmen würde, die es bis 2012 in der Formel 1 spielte: ein Team, das regelmäßig in der Lage war, um Siege und Weltmeisterschaften zu kämpfen. In den vergangenen sieben Jahren war der Rennstall, der seit seinem Debüt 1966 insgesamt zwölf Fahrer zum Weltmeister machte, nur noch Mittelmaß. Kein Sieg, drei Podiumsplazierungen, nie besser als Platz vier in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft.

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