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Formel-1-Weltmeister Hamilton : Der rätselhafte Solist

Vor dem sechsten WM-Titel: Lewis Hamilton gibt abseits der Rennstrecke Rätsel auf. Bild: dpa

Niemand prägt die Formel 1 derzeit wie Lewis Hamilton. Doch der Star trägt Narben in sich, fühlt sich mitunter sogar danach, alles hinzuschmeißen. Was treibt ihn an? Und wie lange noch?

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          Noch neun. Noch neun Siege, dann hat er ihn. Noch zehn, dann ist Lewis Hamilton das Maß der Formel 1, endgültig. „Die Maßeinheit für gute Rennfahrer heißt Schumacher“ titelte die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 11. Juni 2007. Es war der Tag nach Lewis Hamiltons erstem Grand-Prix-Sieg, in Montréal, Kanada. Ein Rennen, von dem er, damals 22 Jahre alt, anschließend sagte, im Cockpit sei es bisweilen ein bisschen langweilig gewesen. 81 Siege sind hinzugekommen, langweilige, spannende, dramatische. Neun fehlen zu Schumachers Rekord.

          An diesem Sonntag (Start: 20.10 Uhr MEZ/ live im F.A.Z.-Formel-1-LIveticker) auf dem Autódromo Hermanos Rodríguez in Mexiko-Stadt kann Lewis Hamilton das sechste Mal Weltmeister werden. Wird er es nicht in Mexiko, 14 Punkte mehr als sein Mercedes-Teamkollege Valtteri Bottas muss er einfahren, bietet sich die nächste Chance sieben Tage später in Austin, Texas. Niemand zweifelt am sechsten WM-Titel. Niemand? Bottas sagt: „Verrückte Dinge können immer passieren. Man weiß ja nie.“

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