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Formel 1 in Spanien : Katalanische Tristesse nach dem Hype

Das waren noch Zeiten: Die goldene Ära des Fernando Alonso in der Formel 1 ist vorbei. Bild: AFP

Fernando Alonso löste einen Formel-1-Boom in Spanien aus. Davon ist wenig übriggeblieben. Das hat auch für das Rennen im Hinterland von Barcelona womöglich gravierende Folgen.

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          „Benvinguts“ steht über der Zufahrt zur Rennstrecke, willkommen am Circuit de Catalunya-Barcelona. Willkommen in Katalonien, seit 1991. Barcelona bereitete sich gerade auf die Olympischen Spiele von 1992 vor, da kam die Formel 1 das erste Mal nach Montmeló. Der Bau der Strecke wurde auch durch Olympiamittel finanziert, während der Spiele drehten die Mannschaftszeitfahrer ihre Runden auf der Rennstrecke. 27 Jahre später kreist die Formel 1. Immer noch. Einmal noch. Es ist schwierig geworden mit ihr in Spanien.

          „Diese Stadt, diese Strecke gehört in die Formel 1“, sagt Carlos Sainz junior vor dem Rennen an diesem Sonntag (15.10 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Formel 1, bei RTL und Sky). Er ist der einzige spanische Pilot in der Serie dieses Jahr. „Ich hoffe, sie können sich auf etwas einigen. Vielleicht nicht für das kommende Jahr, falls das zu spät ist, aber für die Zukunft.“ Seit Beginn der neunziger Jahre erlebten vor allem zwei Länder goldene Zeiten in der Formel 1: Deutschland – und Spanien. Der Schumacher-Boom ließ die Formel 1 zwischen 1995 und 2006 zweimal im Jahr in Deutschland kreisen.

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