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Vettel steht im Regen : „Mach ich nicht, mache ich schon“

Sebastian Vettel über schlechte Rennen und Resultate: „Wir lassen uns davon nicht unterkriegen“ Bild: AFP

Vor der Suche nach der verlorenen Effizienz bäumen sich Vettel und Ferrari noch einmal auf: Am Sonntag könnte der Traum vom Formel-1-Titel 2018 endgültig platzen.

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          Am „Circuit of the Americas“ steht Sebastian Vettel am Donnerstag im Nieselregen in der Boxengasse. Im Motorhome von Ferrari wird das Mittagsbuffet gerichtet, die Presserunde findet draußen statt. Drei Mechaniker des Formel-1-Rennstalls mühen sich, ein Zelt für Reifen und Materialkisten aufzurichten, der Pilot wird nass. Zu viel Symbolik? „Mit Sicherheit waren die letzten Wochen nicht gut für uns. Gerade die Ergebnisse, die Punkteausbeute. Wir lassen uns davon nicht unterkriegen.“ Ein Tropfen fällt vom Sims des Boxengebäudes auf Vettels Stirn. „Platsch“, sagt Vettel.

          „Akzeptieren Sie“, wird der Deutsche gefragt, „dass Hamilton und Mercedes insgesamt bessere Arbeit gemacht haben als Sie und Ferrari?“ „Bisher, ja“, antwortet Vettel. „Ist doch ziemlich offensichtlich, man muss sich ja nur die Punkte anschauen.“ Lewis Hamilton steht bei 331, Vettel bei 264. Gewinnt der Brite am Sonntag den Großen Preis der Vereinigten Staaten auf der Rennstrecke von Austin (Sonntag, 20.10 Uhr MEZ / live in RTL und im F.A.Z.-Liveticker zur Formel-1) und holt acht Punkte mehr als Vettel, dann hätte er seinen Titel erfolgreich verteidigt und wäre zum fünften Mal Weltmeister.

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