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Streit in der Formel 1 : Van der Garde will sich ins Cockpit klagen

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Giedo van der Garde will sich ins Formel-1-Cockpit bei Sauber klagen Bild: Imago

Kurz vor dem Formel-1-Saisonstart kämpft Sauber mit einem Problem. Der niederländische Pilot Giedo van der Garde will seinen Platz im Cockpit einklagen. Dabei hat der Rennstall zwei andere Stammpiloten.

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          Der Formel-1-Rennstall Sauber hat auf die juristischen Schritte des niederländischen Piloten Giedo van der Garde reagiert. Der 29-Jährige kämpft auf rechtlichem Weg um ein Cockpit bei dem Schweizer Privatteam in dieser Saison. Dazu hat er eine Klage bei einem australischen Gericht eingereicht. Die Anhörung soll am kommenden Montag beim Supreme Court von Victoria stattfinden – vier Tage später steigt in Melbourne das erste Freie Training der Saison.

          „Da es sich um ein laufendes Verfahren handelt, wäre es unangebracht sich zu einzelnen Details zu äußern“, erklärte am Freitag Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn. „Wir werden jedoch alles daran setzen, die Interessen unseres Teams und des Unternehmens zu wahren“, betonte die Juristin. Das letzte Jahr sei sehr herausfordernd gewesen, meinte Kaltenborn. 2014 schien das Thema aus finanziellen Gründen schon vor dem Aus zu stehen.

          Für dieses Jahr konnte Sauber einen neuen Hauptsponsor mit einer brasilianischen Bank gewinnen. Für den Deutschen Adrian Sutil und den Mexikaner Estéban Gutierrez holte Sauber den brasilianischen Debütanten Felipe Nasr und den Schweden Marcus Ericsson. Van der Garde, der im vergangenen Jahr Ersatzpilot war, pocht aber auf eine angebliche Einigung als Stammfahrer für diese Saison.

          In einem erstinstanzlichen Entscheid eines Schweizer Schiedsgerichts sei kürzlich dem Antrag van der Gardes stattgegeben worden, dass Sauber alle Handlungen unterlassen muss, die ihn daran hindern könnten, als einer der beiden nominierten Fahrer bei Sauber an der Rennsaison 2015 teilnehmen zu können. Dies hatte Sauber in einer Pressemitteilung eingeräumt. Dieser Entscheid sei zwar rechtlich verbindlich, aber noch nicht rechtskräftig.

          Von Sutil ist unterdessen nichts zu vernehmen. Er hatte noch einen laufenden Vertrag, die Zusammenarbeit mit dem 32-jährigen aus dem bayrischen Gräfelfing beendete Sauber dennoch. Einen neuen Rennstall hat Sutil nicht gefunden. Mit einer Entscheidung, wie es mit dem Bayern weitergeht, ist vorerst nicht zu rechnen. Auf seiner Homepage tritt er noch immer im Sauber-Outfit auf. Ebenso wie van der Garde.

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