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Formel 1 : Red-Bull-Besitzer Mateschitz kritisiert Mercedes

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Sein Sender soll kleiner werden: Red-Bull-Eigentümer Dietrich Mateschitz. Bild: dpa

Noch immer sucht Red Bull nach einem Motor für die kommende Formel-1-Saison. Nun übt Rennstall-Financier Dietrich Mateschitz nicht nur am Verhalten von Mercedes Kritik.

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          Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz hat seine Frist für die Suche nach einem Motor für die kommende Formel-1-Saison nochmals verlängert. „Ich habe noch drei Wochen draufgelegt“, sagte der Financier der Rennställe Red Bull Racing und Toro Rosso den „Salzburger Nachrichten“.

          Zugleich kritisierte der 71 Jahre alte Unternehmer die Firmenpolitik von Mercedes und Ferrari. Beide Werksteams haben sich Mateschitz als Motorenlieferanten verweigert. Den Konzernen fehle es an „Schneid und Sportsgeist“, den man nicht kaufen könne. „Die Situation ist ganz einfach: Keinen der bestehenden Motoren kriegen wir, weil alle Teams befürchten beziehungsweise wissen, dass wir dann schneller sind als ihre Werkteams“, sagte Mateschitz.

          Red Bull, zwischen 2010 und 2013 viermal Konstrukteursweltmeister und Arbeitgeber des Fahrerweltmeisters Sebastian Vettel, ist seit dem Großen Preis von Belgien im vergangenen Jahr, den der Australier Daniel Ricciardo gewann, sieglos.

          Nachdem Teamchef Christian Horner, Motorsportdirektor Helmut Marko und Mateschitz den jetzigen Motorenlieferanten Renault wiederholt für die anhaltende Erfolglosigkeit verantwortlich gemacht hatten, war das Vertragsverhältnis mit dem französischen Konzern für die kommende Saison aufgelöst worden.

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          Mateschitz hatte daraufhin eine Frist bis Ende Oktober gesetzt, ein neues Aggregat zu finden. Nun sagte er, es gebe noch einige „komplizierte Lösungen“, bei denen er sich aber nicht sicher sei, ob er sie sich antun wolle. Dem vom Red-Bull-Konzern verlegten Motorsportmagazin „Speedweek“ hatte Mateschitz nach dem Großen Preis von Mexiko gesagt, dass es „völlig undenkbar“ sei, dass Renault statt des Lotus-Teams Red Bull übernehmen könnte.

          Unterdessen bestätigte Federico Gastaldi, der stellvertretende Teamchef bei Lotus, dass Renault bereits eigene Mitarbeiter an den Sitz des Teams im englischen Ort Enstone entsandt habe.

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