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Pressestimmen zur Formel 1 : „Willkommen im Klub der ewigen Legenden“

  • Aktualisiert am

Der Stern strahlt mit Weltmeister Lewis Hamilton um die Wette. Bild: AFP

Obwohl er zuvor einen privaten Schicksalsschlag verkraften muss, wird Lewis Hamilton zum fünften Mal Weltmeister der Formel 1. Die internationalen Medien sind begeistert und geben gleich das neue Ziel aus.

          4 Min.

          Lewis Hamilton hat vor seinem abermaligen Krönungswochenende in Mexiko einen privaten Schicksalsschlag verkraften müssen. Der 33 Jahre alte Brite berichtete nach seinem fünften Formel-1-Titel am Sonntag, dass sein Großvater väterlicherseits am Donnerstag gestorben war. „Er wäre dankbar, dass sich der Name Hamilton etabliert hat und in die Geschichte eingehen wird“, sagte der alte und neue Champion, der väterlicherseits karibische Wurzeln hat. Hamilton vermochte die erforderlichen Punkte vier zu holen, um zwei Rennen vor dem Saisonende bereits als Weltmeister festzustehen. Er belegte den vierten Platz beim Sieg von Max Verstappen. Hamiltons deutschem Rivalen Sebastian Vettel reichte der zweite Rang nicht mehr, um die Entscheidung zu vertagen. Die internationalen Pressestimmen zu Hamiltons Triumph:

          England

          Daily Mail: „Aus einem Meer der Emotionen, der angespannten Nerven, der euphorischen Freude tauchte Lewis Hamilton als fünfmaliger Weltmeister auf. Eigentlich schien seine Aufgabe einfach, aber es gab im Rennen durchaus anstrengende Momente für ihn. Die Krönung nur eine Formalität? Zwischenzeitlich fühlte es sich nicht so an. Als es dann endlich vorbei war, brannte der größte Rennfahrer des Planeten einige Donuts auf die Strecke und genoss den Beifall der Fans. Dann freute er sich auf seine Hunde Roscoe und Coco.“

          The Guardian: „Lewis Hamilton versuchte lange danach immer noch, das Ausmaß seiner Leistung als fünfmaliger Weltmeister zu begreifen, nachdem er beim Großen Preis von Mexiko den Titel geholt hatte. Der Brite war der Meinung, dass er trotz starker Gegenwehr von Ferrari und Sebastian Vettel stets sein Bestes gegeben hatte, während der Deutsche zugab, dass sie einfach nicht gut genug waren.“


          The Telegraph: „In den letzten Stunden eines dunklen Wochenendes für den britischen Sport war Lewis Hamilton das helle Licht. Mit seiner Ausgeglichenheit und Reife in den kaleidoskopischen Farben dieses mexikanischen Grand Prix, bei dem grelle Gesichtsmasken und aztekische Kostüme jeden Zentimeter Raum einnahmen, machte der größte britische Fahrer einen gewaltigen Satz in die Unsterblichkeit der Formel 1. Er ist nun wie einst Juan Manuel Fangio fünfmaliger Weltmeister.“

          The Sun: „Hamil-Won! Lewis Hamilton ist zum fünften Mal Formel-1-Weltmeister – aber dafür musste er gehörig schwitzen. Der vierte Platz des Briten im Großen Preis von Mexiko reichte, obwohl ihm die fragwürdige Reifenstrategie seines Mercedes-Teams das Leben extrem schwer machte. Vettels zweiter Platz lässt den Deutschen mit der Frage zurück, was alles hätte sein können in einer Saison, die für ihn so großartig begann.“

          Frankreich

          L’Equipe: „Hamilton, der sanfte Wilde: Nur Michael Schumacher liegt in der Statistik noch vor dem nun fünfmaligen Weltmeister. Aber diese beeindruckende Erfolgsbilanz hindert den Briten nicht daran, ein aufregendes Leben außerhalb des geschäftigen Fahrerlagers zu führen. Reisen, Sport, Mode: Hamilton teilt seinen Alltag bereitwillig in den sozialen Netzwerken.“

          Italien

          Gazzetta dello Sport: „Hamilton wie Fangio mit fünf Kronen auf dem Kopf. In Mexiko erobert der Mercedes-Champion seinen schönsten Titel. Hamilton ist der König der Formel 1, ein Rockstar, der Schumachers Rekord angreifen kann.“

          Corriere dello Sport: „Hamilton bleibt der unangefochtene König der Formel 1. Vettel konnte nicht auf Augenhöhe kämpfen, auch wegen seiner vielen Fehler. Doch Ferrari gibt sich noch nicht geschlagen. Das Rennen um den Konstrukteurstitel ist nach wie vor offen, für Maranello ist die Saison noch nicht beendet.“

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