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Formel 1 in Mexiko : Haben Vettels Entgleisungen ein böses Nachspiel?

Lieber verstecken? Sebastian Vettel droht für seine Entgleisungen ein Nachspiel Bild: AFP

Nach seinen verbalen Ausfällen am Rande des Großen Preises von Mexiko droht Sebastian Vettel weiteres Ungemach. Der Internationale Automobil-Verband ermittelt gegen den Ferrari-Piloten – und könnte ihn hart bestrafen.

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          Ferrari-Fahrer Sebastian Vettel droht ein Nachspiel für dessen verbale Entgleisungen beim Großen Preis von Mexiko am Sonntag. Wie die britische Tageszeitung „Daily Mail“ am Dienstag berichtet, hat der Internationale Automobil-Verband (Fia) Ermittlungen aufgenommen und prüft nun, ob es Disziplinarmaßnahmen gegen den Deutschen geben wird. „Wir haben Leute, die Beweise zu dem Zwischenfall zusammentragen. Dann müssen wir sehen, ob wir Maßnahmen ergreifen werden oder nicht“, sagt Fia-Präsident Jean Todt.

          Michael Wittershagen

          Zuständig für den Sport in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Vettel könnte Artikel 12.1.1.f des Internationalen Sportgesetzbuches der Fia zum Verhängnis werden. Darin heißt es unter anderem: Ein Regelverstoß ist „jede Aussage, jede Handlung oder jede Niederschrift, die dem Ansehen der Fia, ihrer Gremien, Mitgliedsverbänden oder Funktionären schadet.“ Das Strafmaß für einen solchen Regelverstoß kann von einer Geldstrafe bis hin zum einer Grand-Prix-Sperre reichen.

          Vettel hatte beim Großen Preis von Mexiko unter anderem Fia-Rennleiter Charlie Whiting beleidigt. Der Brite sagte danach: „Er hat sich entschuldigt. Er war ziemlich beharrlich darin, mich zu suchen und sich bei mir zu entschuldigen. Daher bin ich persönlich auch nicht weiter nachtragend. Aber es bleibt abzuwarten, ob mein Chef (Todt; Anm. d. Red.) die Angelegenheit weiter verfolgen möchte oder nicht.“

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