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Formel 1 nach Laudas Tod : Auf Trauerfahrt in Monte Carlo

Sebastian Vettel über Niki Lauda: „Weil ich mich für unseren Sport interessiere, habe ich schnell begriffen, welche Rolle Niki gespielt hat.“ Bild: Reuters

Der Tod von Niki Lauda prägt die Vorbereitungen auf den Großen Preis von Monaco. Sein Schicksal hat die harten Typen übermannt, Hamilton erhielt eine Pause und Vettel erklärt, warum Lauda so einzigartig war.

  • -Aktualisiert am
          3 Min.

          Die Räder stehen still. Für einen Moment zumindest am Mittwoch im Fahrerlager der Formel 1. Zwar nimmt die Vorbereitung auf den Großen Preis von Monaco an diesem Sonntag ihren Lauf. Mechaniker bauen in den Garagen vor der Zielgeraden die Boliden auf. Aber zweihundert Meter weiter ist der minutiös geplante Ablauf unterbrochen worden. Lewis Hamilton ließ sich entschuldigen. Die obligatorische Pressekonferenz am Nachmittag mit ausgewählten Fahren fand ohne ihn den fünfmaligen Weltmeister statt. Eigentlich ist das Fernbleiben bei Strafe verboten.

          Anno Hecker

          Verantwortlicher Redakteur für Sport.

          Aber der sonst so strenge Internationale Automobil-Verband (Fia) hielt sich vornehm zurück. Das zuvor kurzfristig angesetzte Gespräch mit Hamiltons Teamchef Toto Wolff wurde auf den nächsten Tag verschoben. Nach dem Tod von Niki Lauda am Montag geht die Show bei Mercedes nicht nahtlos weiter. „Sie brauchen“, sagte der Teamsprecher, „noch etwas Zeit.“

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