https://www.faz.net/-gtl-8fmrb

Formel 1 : Zurück zum alten Modus

  • Aktualisiert am

Rolle rückwärts: Die Formel 1 kehrt zum alten Modus zurück Bild: dpa

Aus neu mach alt: Die Formel 1 kehrt zum alten Qualifikations-Modus zurück. Chefvermarkter Bernie Ecclestone gibt dem Drängen der Teams nach.

          1 Min.

          Der Machtkampf in der Formel 1 zwischen den Teams auf der einen und Chefvermarkter Bernie Ecclestone und dem Internationalen Automobil-Verband Fia in der Frage des Qualifyingformats ist zu Gunsten der Teams entschieden. Wie angekündigt, haben die Teamchefs aller elf in der Serie startenden Teams die sofortige Rückkehr zum bis Ende der vergangenen Saison gültigen Qualifying-Format verlangt und ihr Begehren in einem an den Fia-Präsidenten Jean Todt und Bernie Ecclestone gesendeten Brief formuliert. Am Abend bestätigte die Fia, dass dem Begehren stattgegeben wurde.

          Bislang hatte Ecclestone eine Rückkehr zum alten Format strikt abgelehnt. Nach der Kritik an dem zu Saisonbeginn eingeführten Modus hat Ecclestone zuletzt vorgeschlagen, die beiden besten Zeiten eines Fahrers zu addieren, um die Startreihenfolge zu einem Grand Prix festzulegen. Zu der Kritik, die bereits in einem offenen Brief der Fahrervereinigung GPDA zum Ausdruck gekommen war, hatte Ecclestone am vergangenen Wochenende in Bahrein gesagt, Fahrern sollte „es nicht mal erlaubt sein, zu reden. Sie sollen sich ins Auto setzen und fahren.“

          Nun hat sich der 85 Jahre alte Brite gebeugt. Einer abermaligen Änderung müssen allerdings noch die Strategiegruppe der Formel 1, die Formel-1-Kommission und der Fia-Weltrat zustimmen, bevor die Qualifikation wieder im alten Format ausgetragen werden kann. Das nächste Qualifying findet am 16. April statt, in Schanghai vor dem Großen preis von China.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Frankreichs Bildungsminister Jean-Michel Blanquer im Oktober in Paris

          Islamismus in Frankreich : Kleingruppen gegen Fundamentalismus

          Mit einer neuen Schulpolitik will Frankreich Jugendliche aus Einwandererfamilien besser fördern – und so dem Islamismus entgegenwirken. Bildungsminister Blanquer hat als Schuldirektor den wachsenden Einfluss des Fundamentalismus erlebt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.