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Formel 1 in Ungarn : „Du bist nutzlos im Regen“

  • -Aktualisiert am

Wie sieht seine Zukunft in der Formel 1 aus? Momentan noch fährt Daniel Kwiat für Toro Rosso. Bild: EPA

Erst reingehoben, dann rausgeworfen und schließlich zurückgeholt: Wie der „begnadete“ Formel-1-Pilot Daniel Kwiat im Red-Bull-System doch noch die Kurve bekommt.

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          Es ist nicht leicht, ein Red Bull-Fahrer zu sein. Es sei denn man heißt Max Verstappen oder Sebastian Vettel und verfügt über genügend Talent, den strengen Ausleseprozess im Rennprogramm des Limonadeherstellers zu überstehen. Die Liste derer, die auf dem Weg ins A-Team gescheitert sind, ist lang. Für Vitantonio Liuzzi, Christian Klien, Scott Speed, Sebastien Bourdais, Sebastien Buemi, Jaime Alguersuari, Jean-Eric Vergne, Carlos Sainz und Brendon Hartley endete das Arbeitsverhältnis beim österreichischen Formel-1-Team abrupt, mitunter mitten in der Saison.

          Die Zündschnur ist kurz: „Bei uns gilt nur das Leistungsprinzip“, sagt der promovierte Sportdirektor Helmut Marko: „Wer zu viele Chancen verspielt, fliegt raus.“ Der letzte, den der Ausmusterungsbescheid des Doktors erreichte, war Daniel Ticktum. Der einst hoch gehandelte Engländer sollte sich in der japanischen SuperFormula auf die Formel 1 vorbereiten. Kein einfaches Pflaster für einen 20-Jährigen weit weg von der Heimat. Aber wer in den Formel-1-Boliden befördert werden will, der muss den Härtetest bestehen: „Ticktum war Vorletzter“, sagt Marko mit Blick auf ein Rennen, „sein Teamkollege Dritter. Das geht nicht,“

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