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Pressestimmen zur Formel 1 : „Ferrari hat Feinde im eigenen Team“

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Auf dem Podest nicht ganz oben, aber eben auch nicht auf Platz vier: Sebastian Vettel in Mexiko Bild: AFP

Beim Großen Preis von Mexiko reicht dem Team von Sebastian Vettel auch die gute Ausgangslage nicht für einen Sieg. Stattdessen fährt Lewis Hamilton unaufhaltsam dem WM-Titel entgegen. Die internationale Presse spekuliert über mögliche Gründe.

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          Großbritannien

          Guardian: „Hamilton feierte den Sieg eines wahren Champions, gegen jede Wahrscheinlichkeit. Er nutzte eine perfekte Strategie seines Teams und zeigte, was ihn zum besten Fahrer seiner Generation macht: Ein makelloser Fahrstil am absoluten Limit.“

          Telegraph: „Auf einer Strecke in extremer Höhenlage zeigte Lewis Hamilton mal wieder, dass er in einer eigenen Sphäre schwebt. In wenigen Tagen wird nur noch Michael Schumacher über ihm stehen. Hamilton hat diesen Status absolut verdient.“

          Mail: „Nachdem sich die Wirkung der Teamstrategien qualvoll langsam ergeben hatte, stand Hamilton schon wieder als Sieger fest. Er nähert sich dem unvermeidlichen Triumph scheibchenweise.“

          Italien

          Tuttosport: „Lewis Hamilton entscheidet sich für die richtige Strategie und siegt. Wieder einmal genügen Ferrari die ersten beiden Plätze nicht, um sich den Sieg zu sichern. Die Scuderia hat gegen viele Feinde zu kämpfen, einige befinden sich im eigenen Team. Wie sonst kann man die selbstmörderische Strategie beschreiben, die Leclerc einen enttäuschenden vierten Platz nach der Pole Position beschert?“

          Gazzetta dello Sport: „Unerbittlicher Hamilton: Mercedes siegt mit einer erfolgreichen Strategie. Der Brite schafft ein neues Meisterwerk, indem er Ferrari und Red Bull auf einer für Mercedes nicht günstigen Rennstrecke besiegt. Obwohl er den WM-Titel quasi in der Tasche hat, setzt er alles aufs Spiel, als gebe es nur diesen einzigen Sieg. Das Meisterwerk eines riesigen Champions.“

          Formel 1

          Corriere della Sera: „Hamilton siegt, doch die WM-Feier ist verschoben. Ferrari verlässt Mexiko mit einer Gewissheit: Der Weg zur Formel-1-Spitze ist noch lang. Maranello fehlt etwas, um wirklich auf Topniveau zu gelangen. Zwar hat sich die Lage gegenüber dem ersten Teil der WM wesentlich gebessert. Doch kein Wochenende vergeht ohne Probleme.“

          La Repubblica: „Hamilton, Champion mit Strategie. Am Schluss siegt das Gesetz des Stärkeren, und der Stärkere ist Hamilton. Vettel kann gegen ihn nichts unternehmen.“

          La Stampa: „In Austin wird es am kommenden Sonntag Champagner regnen. Hamiltons Rennen, ein Meisterwerk von Geschwindigkeit und Technik, versenkt Ferrari.“

          Spanien

          As: „Hamilton haut Ferraris Strategie weg. Es war ein hartes Rennen, bei dem fünf Piloten um den Sieg kämpften. Vettel kann mit dem Ausgang des Rennens in Mexiko einfach nicht zufrieden sein.“

          Sport: „Ferrari ist der große Verlierer in Mexiko, bei Mercedes wird Tequila in Strömen fließen. Ferrari verschenkt wieder mal ein Rennen. In den USA wird schon der Thron für Hamilton aufgebaut.“

          El Mundo Deportivo: „Wieder ein Doppelgeschenk von Ferrari. Wenn du Hamilton die Hand gibst, ergreift er den ganzen Arm.“

          Frankreich

          L“Equipe: „Lewis Hamilton glaubte selbst nicht an den Sieg, zu vieles sprach dagegen. Doch er umging all die Fallen und verlor nicht die Hoffnung. Für Ferrari ist das Ergebnis eine Enttäuschung.“

          Formel 1
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