https://www.faz.net/-gtl-9o8xb

Formel 1 in Frankreich : Ferrari und das Experiment des Jahres

  • -Aktualisiert am

Harte Arbeit im roten Renner: Sebastian Vettel erlebt das Gegenteil eines Triumphzugs. Bild: Getty

Der Zwischenstand ist deprimierend, doch nun will es die Scuderia wissen. Führen die Umbauten in die falsche Richtung, ist das große Rennen auch für Sebastian Vettel gelaufen. Die ersten Eindrücke sind bedenklich.

          3 Min.

          Null zu sieben nach sieben von 21 Großen Preisen. Der Zwischenstand hat beinahe etwas vom sagenhaften deutsch-brasilianischen Fußballtreffen 2014. Dabei kreist die Formel 1 noch in der ersten Halbzeit ihrer Saison. Angeführt vom Weltmeisterteam Mercedes, immer vor dem großen Rivalen Ferrari im Team, zweimal zur Stelle, als die Scuderia ihre Siegchance nicht nutzen konnte. Früher hätten sieben Niederlagen in sieben Rennen die Roten in Panik oder in Angststarre versetzt. Kurz vor dem Großen Preis von Frankreich am Sonntag (15.10 Uhr MESZ im F.A.Z.-Liveticker zur Formel 1, bei RTL und Sky) lächelt der Scuderia-Teamchef Mattia Binotto. Er wirkt entspannt.

          Anno Hecker

          Verantwortlicher Redakteur für Sport.

          Chefpilot Sebastian Vettel nerven allein die Fragen zu seiner Bestrafung beim Rennen in Kanada und zum Revisionsantrag seines Teams. Dabei steht Ferrari vor dem Experiment des Jahres. Greifen die Korrekturen des Boliden auf dem Kurs „Paul Ricard“ im Departement Var unweit der Cote d’Azur, dann soll der Kampf um die Titel trotz des Rückstands von 123 Punkten hinter Mercedes nicht verloren sein. Führen die Umbauten in die falsche Richtung, dann ist das große Rennen auch für Vettel gelaufen. Am Sonntag gibt es die Antwort auf die Kernfrage: „Rien ne va plus?“ – „Nichts geht mehr?“

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Der britische Premierminister Boris Johnson (links) und Jean-Claude Juncker in Brüssel.

          Brexit-Einigung : Abschied von London

          Die Chance auf einen geregelten Brexit besteht. Europa muss das Thema hinter sich lassen, das so viele physische und psychische Ressourcen verbraucht hat. Doch die EU sollte sich nicht täuschen: Es verlässt nicht nur ein Nettozahler das gemeinsame Haus.

          Bernd Lucke : Nazischweine und Gesinnungsterror

          Vom AStA kann man nicht viel erwarten. Aber die Hamburger Regierung und die Universität leisten sich in Sachen Bernd Lucke eine peinliche Vorstellung.