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Jubiläum der Formel 1 : Noch einmal 1000 Rennen werden es nicht

  • -Aktualisiert am

Ferrari ist die Marke mit der größten Aura: Auch Sebastian Vettel bereitet sich vor auf den 1000. Grand Prix. Bild: Reuters

Die Formel 1 begeht einen großen Festtag fernab der klassischen Heimat des Motorsports: In China findet der 1000. Grand Prix statt. Doch die Zukunft ist ungewiss.

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          Ausgerechnet in China. Auf einen unglücklicheren Termin hätte der 1000. WM-Lauf der Formel 1 an diesem Sonntag (8.10 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Formel 1, RTL und Sky) vor den Toren von Schanghai kaum fallen können. Die Idee einer großen Show mit Boliden und Fahrern aus (fast) allen Dekaden platzte wie eine Seifenblase. China als Land ohne Formel-1-Gedächtnis ist nicht flexibel genug für eine historische Sause. Es gibt nicht mal ein Formel-1-Team in diesem Riesenreich, von einem Star-Fahrer ganz zu schweigen. Wovon sollten die Chinesen also schwelgen oder ergriffen werden bei der Rückschau?

          Auch die Formel 1 lebt von der gemeinsamen Erinnerung. Von den Ereignissen, die in ihrer Verklärung Heroisches transportieren. Wie tollkühne Männer in ihren rasenden Kisten weder Tod noch Teufel zu fürchten schienen. Nicht mal ein Abflug samt Auto ins Hafenbecken von Monaco bremste Alberto Ascari. Er tauchte putzmunter wieder auf – und starb keine Woche später bei einer Testfahrt.

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