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Formel 1 in China : Ferrari-Chef lobt Schumacher, Vettel Zweiter

  • Aktualisiert am

Macht bei seinen Tests im Ferrari einen guten Eindruck: Mick Schumacher Bild: AFP

Das Testdebüt von Mick Schumacher hat beim Ferrari-Teamchef einen guten Eindruck hinterlassen. Er erkennt Parallelen zu Vater Michael. Sebastian Vettel fährt derweil beim Training vor dem China-GP schnell.

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          Mick Schumacher hat nach seinem Testdebüt für den Formel-1-Rennstall Ferrari viel Lob von Teamchef Mattia Binotto erhalten. „Ich finde nicht, dass er seinem Vater besonders ähnlich sieht. Aber wie er die Dinge angeht, wie er sich für das Auto interessiert, darin ähnelt er seinem Vater sehr“, sagte Binotto am Rande des Großen Preises von China (Sonntag, 8.10 Uhr MESZ im F.A.Z.-Liveticker zur Formel 1 und bei RTL sowie Sky) über den Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher.

          Bild: DPA

          Mick Schumacher (20), der erst am 29. März in Bahrain sein Debüt in der Formel 2 gegeben hatte, drehte am 2. April bei einer ersten Ausfahrt in einem Formel-1-Boliden 56 Runden und belegte in der Tageswertung den zweiten Platz hinter Red-Bull-Pilot Max Verstappen (Niederlande).

          Schumachers Leistung sei objektiv schwer zu beurteilen wegen des schlechten Wetters an jenem Tag, erklärte Binotto. Allerdings habe der amtierende Formel-3-Europameister einen „guten Job“ darin gemacht, „das Auto kennenzulernen, das Team kennenzulernen und den Wagen Runde für Runde näher ans Limit zu bringen.“

          Vettel bei Training in China Zweiter

           

          Sebastian Vettel hat sich derweil im zweiten Freien Training zum Großen Preis von China knapp dem WM-Führenden Valtteri Bottas geschlagen geben müssen. Der 29 Jahre alte Mercedes-Pilot aus Finnland verwies den deutschen Ferrari-Fahrer am Freitag auf dem Shanghai International Circuit um 27 Tausendstelsekunden auf den zweiten Platz. In 1:33,330 Minuten fuhr Bottas auch die Tagesbestzeit, nachdem Vettel im ersten Training zum 1000. Formel-1-Rennen in 1:33,911 Minuten auf Rang eins gefahren war.

          In der etwas schnelleren Session am Nachmittag kam Max Verstappen im Red Bull auf Rang drei, der fünfmalige Weltmeister und fünfmalige China-Sieger Lewis Hamilton wurde Vierter. Am Vormittag hatte der britische Mercedes-Star den zweiten Platz belegt, Verstappen war Vierter geworden.

          Dazwischen hatte sich noch Charles Leclerc im zweiten Ferrari geschoben. Bei dem Monegassen lief es später nicht mehr nach Plan, er stieg weit vor Ende der zweiten anderthalb Stunden aus seinem Wagen und belegte letztlich den siebten Platz. Das Kühlsystem musste gecheckt werden, wie die Scuderia bekanntgab. Verbessern konnte sich dagegen Nico Hülkenberg. Der Emmericher schaffte es in seinem Renault nach Platz zwölf auf den fünften Rang.

          Landsmann Vettel liegt vor dem dritten Saisonrennen mit 22 Punkten auf dem fünften WM-Platz, Leclerc ist Vierter mit 26 Zählern. Bottas kommt an der Spitze auf 44 Punkte, Hamilton als Zweiter auf 43. Verstappen ist Dritter (27).

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