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„Helfe, wo ich kann“ : Vettel spricht über Mick und Michael Schumacher

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Fan des Vaters (rechts), bald Kollege des Sohnes: Sebastian Vettel (links, hier 2012) und die Familie Schumacher in der Formel 1 Bild: Picture-Alliance

In der Formel 1 wird in der kommenden Saison Mick Schumacher als Rennfahrer am Start sein. Das freut Kollege Sebastian Vettel, der prompt seine Unterstützung anbietet. Auch zu Vater Michael äußert er sich.

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          Sebastian Vettel hat Mick Schumacher Unterstützung bei seinem Debüt in der Formel 1 zugesichert. „Ich mag ihn, wir kommen gut miteinander aus, und ich helfe ihm gern, wo ich kann“, sagte der Ferrari-Star am Donnerstag vor dem vorletzten Saisonrennen in Bahrain.

          Am Vortag hatte das amerikanische Team Haas mitgeteilt, dass der 21 Jahre alte Schumacher im kommenden Jahr für den Partner-Rennstall von Ferrari fahren wird. Vettel sagte, er sei „immer noch ein Fan“ von Schumachers Vater Michael. Der Rekordweltmeister hatte Vettel bei seinem Weg in die Formel 1 mit Ratschlägen geholfen.

          Stuck warnt vor hohen Erwartungen

          „Mick ist ein toller Bursche. Schade, dass Michael nicht hier ist“, sagte Vettel. Der 33-Jährige verlässt Ferrari am Saisonende und wechselt zum künftigen Werksteam von Aston Martin.

          Der frühere Formel-1-Pilot Hans-Joachim Stuck derweil hält große Stücke auf Mick Schumacher – warnt aber vor zu hohen Erwartungen an den nächsten Deutschen in der Königsklasse. „Die Rahmenbedingungen in der Formel 1 sind mit den Nachwuchsklassen nicht zu vergleichen“, sagte Stuck bei Spox.

          Schumacher kämpft an diesem Wochenende in Bahrein noch um den Titel in der Formel 2, ab der kommenden Saison geht er dann eine Etage höher für Haas an den Start. Der 21-Jährige müsse dabei „die Gelegenheit bekommen, in Ruhe lernen zu können. Für einen jungen Mann ist so etwas eine riesige Aufgabe. Wichtig ist zudem, dass die Medien ihn nicht zu früh hochleben lassen.“

          Man dürfe „nicht erwarten, dass er im Mittelfeld oder sogar vorne mitfahren wird. Der Haas ist kein Mercedes oder Ferrari.“ Ohnehin sei der Name Schumacher auch eine Bürde, die ihn bis hierher begleitet habe: „Man kann die Leistungen gar nicht hoch genug bewerten. Er wird ja praktisch mit der Lupe beobachtet.“

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