https://www.faz.net/-gtl-ah6jt

Formel 1 in Austin : Sebastian Vettel und der Angriff von hinten

  • Aktualisiert am

Hofft dennoch auf Punkte: Sebastian Vettel vor dem Rennen in Austin Bild: Reuters

Wegen eines Motorenwechsels wird der Aston-Martin-Pilot Sebastian Vettel in den USA am Ende des Feldes starten müssen. Dennoch glaubt der deutsche Rennfahrer an ein erfolgreiches Rennen.

          1 Min.

          Sebastian Vettel wird beim Großen Preis der Vereinigten Staaten am Sonntag in Austin (21.00 Uhr MESZ im F.A.Z.-Liveticker zur Formel 1 und bei Sky) von der letzten Startreihe aus losfahren müssen. „Es wird ein schwieriges Wochenende“, sagte der viermalige Formel-1-Weltmeister. Grund für die Versetzung ans Ende des Feldes ist der Tausch des Motors im Aston Martin. Pro Saison dürfen straffrei nur drei Antriebe eingesetzt werden. Bei der Verwendung eines vierten müssen die Fahrer eine Rückstufung hinnehmen.

          Der Internationale Automobil-Verband hatte mit dieser Regelung die Kosten für die Entwicklung und den Einsatz der Hybridantriebe mittelfristig enorm reduziert. Zu Zeiten der reinen Verbrennersysteme waren mitunter mehr als 200 Motoren pro Saison gebaut worden. Geschätzter Preis: eine Million Euro.

          Eine erfolgreiche Entwicklung im Rennen von Austin wollte Vettel trotz der schlechten Aussichten nicht ausschließen. Der Circuit of the Americas biete Überholmöglichkeiten und sei deshalb „ein guter Ort“ für eine Motorenstrafe. „Ich denke, dass wir stark sein können. Wie stark? Das werden wir sehen“, sagte Vettel: „Ich hoffe, dass es ein unterhaltsamer Sonntag wird und wir mitmischen können.“

          In den vergangenen vier Grand Prix konnte der Hesse keine Punkte gewinnen. In Austin gelangen Vettel bei einem Freiwurf-Wettbewerb im Basketball immerhin ein paar Körbe. Punkten könnte er auch in einer anderen Kategorie. Vettel sind in den ersten 16 von 22 Rennen die meisten Überholmanöver (rund 90) gelungen. In diesen Genuss kommen allerdings nur Piloten, die weit hinten starten müssen. Die schnelleren haben zu wenige Gegner vor sich.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.