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Formel 1 in Austin : Hamilton und die Attacke auf die Zukunft

  • -Aktualisiert am

Donuts in Mexiko: Lewis Hamilton bietet den Fans auch nach seinem Sieg noch etwas. Bild: Sportphoto by Laci Perenyi

Schon in Austin kann Lewis Hamilton zum sechsten Mal Weltmeister in der Formel 1 werden. Doch er denkt längst weiter: an das neue Reglement 2021 und an einen, der noch erfolgreicher als er ist.

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          Der Weltmeister jammert. Er hadert, er zweifelt lautstark an der Mission. Der Sieg scheint verloren, das ist die Botschaft von Lewis Hamilton nach einigen Runden am vergangenen Sonntag während des Großen Preises von Mexiko. Trotz einer leichten Karambolage mit Max Verstappen im Red Bull hat der Brite die Spitze mit Ferrari nicht aus den Augen verloren. Ein paar Zacken fehlen am Unterboden, für den Moment auch in der Krone. Denn die ersten Boxenstopps sind zur Sorge Hamiltons gelaufen, mancher Favorit ist auf neuen Pneus unterwegs.

          Anno Hecker
          Verantwortlicher Redakteur für Sport.

          Doch er kreist auf alten, sieht seine Chance schwinden, drängt zum Akkord-Service, zetert. Aber sein Renningenieur hält ihn auf der Piste. Später schaltet sich noch der Strategiespezialist aus dem Off ein, kühlt den erhitzten Coolen auf die beste Betriebstemperatur im Spiel der Zocker um alles oder nichts in diesem Grand Prix. Gut eine Stunde danach saust Hamilton etwa 1,3 Sekunden vor Sebastian Vettel ins Ziel. Zum 83. Sieg im 247. Rennen. Mercedes, die Taktiker an der Boxenmauer, haben den Chefpiloten gezwungen – zu seinem Glück.

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