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Hamilton-Protest in Formel 1 : Botschaft angekommen!

Letzte persönliche Botschaft bei der Siegerehrung? Das Podium der Formel 1 könnte schon in Russland zur neutralen Zone erklärt werden. Bild: Reuters

Das T-Shirt des Formel-1-Weltmeisters hat wohl Folgen. Schon ab dem Rennen in Sotschi soll bei der Siegerehrung nicht mehr protestiert werden – auch nicht für die Black-Lives-Matter-Bewegung.

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          Wer bremst Lewis Hamilton? Am Sonntag hat der Formel-1-Weltmeister wieder beste Chancen zu siegen. Es wäre sein 91. Grand-Prix-Erfolg, so viele, wie Michael Schumacher sammelte. Er wird den Rekord vermutlich überbieten, wahrscheinlich den siebten WM-Titel gewinnen und im nächsten Jahr den Deutschen auch in dieser Kategorie hinter sich lassen. Hamilton ist nicht zu bremsen. Der Internationale Automobil-Verband (Fia) will es versuchen.

          Anno Hecker

          Verantwortlicher Redakteur für Sport.

          In den nächsten Tagen, spätestens am Sonntagvormittag, ein paar Stunden vor dem Start des Großen Preises von Russland (13.10 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Formel 1 und bei RTL und Sky) in Sotschi, wird eine offizielle Note der Fia die Runde machen. Eine von den vielen üblichen amtlichen Ankündigungen an einem Rennwochenende. In dem peniblen Protokoll über den Ablauf der Siegerehrung könnte sinngemäß eine Erweiterung stehen: Das Podium ist ein neutraler Ort, auf dem allein das Ergebnis des Rennens gefeiert werden soll. Frei übersetzt: Liebe Fahrer, zeigt Freude, schäumt vor Glück zu den Champagnerfontänen des Sponsors, tanzt vor den Logos von Unternehmen, aber transportiert keine weiteren Botschaften.

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