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Formel 1 : Fahrer drohen mit Streik am Nürburgring

  • Aktualisiert am

Zerfetze Reifen in Silverstone Bild: AP

Die Formel-1-Piloten drohen mit einem Boykott des Rennens am Nürburgring. Hintergrund sind die gefährlichen Reifenplatzer am vergangenen Wochenende in Silverstone.

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          Die Formel-1-Piloten drohen mit dem Rückzug vom Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring an diesem Wochenende. Das entschied die Fahrervereinigung GPDA am Donnerstagabend bei einer Sitzung. „Wir möchten unsere tiefste Beunruhigung über die Ereignisse in Silverstone zum Ausdruck bringen“, heißt es in einer Mitteilung der GPDA, der Pedro de la Rosa, Jenson Button und Weltmeister Sebastian Vettel vorsitzen.

          Beim Großen Preis von Großbritannien waren fünf Reifen geplatzt, fliegende Trümmerteile hatten die vorbei rasenden Fahrer in Gefahr gebracht. „Wir sind bereit unsere Autos bis zum Limit zu fahren, wie es von uns erwartet wird. Aber die Fahrer haben entschieden, dass, sollten sich ähnliche Probleme zeigen, wir uns unverzüglich zurückziehen. Dieses vermeidbare  Problem würde die Leben von Fahrern, Streckenposten und Zuschauern gefährden.“

          Die Piloten üben so Druck auf Reifenhersteller Pirelli aus. Pirelli hatte zuletzt den Rennställen eine Teilschuld für die Schäden in Silverstone gegeben und liefert modifizierte Reifen an den Nürburgring. Einen Streik von Fahrern, die vertraglich an ihre Teams gebunden sind, hat es in der Geschichte der Formel 1 zuletzt 1982 in Südafrika gegeben.

          Pirelli setzt auf eindeutige Markierungen
          Pirelli setzt auf eindeutige Markierungen : Bild: dpa

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