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Formel 1 und Corona : Der Große Preis der Pandemie

Der erste Corona-Grand-Prix: Zufahrt zur Rennstrecke in Spielberg. Bild: Reuters

Vor dem Saisonstart der Formel 1: Wie 2000 Menschen im Fahrerlager vor Corona geschützt werden, wann Ferrari das eigene Auto versteht – und wie die Krise die Taktik verändert. Die wichtigsten Antworten vor dem ersten Rennen.

          4 Min.

          Warum fährt die Formel 1 ohne Zuschauer?

          Die finanzielle Not treibt die Teams mitten in der Pandemie zurück auf die Piste des Red-Bull-Rings in der Steiermark. Nach Schätzungen der Teams wird ihr Anteil an den Vermarktungseinnahmen um 30 bis 40 Prozent in dieser Saison sinken. Die Formel 1 muss 15 Grand Prix fahren, damit die Vertragsvereinbarungen mit Fernsehanstalten und Sponsoren eingehalten werden. Um als reguläre Weltmeisterschaft gewertet zu werden, reichen acht Rennen. Aber angesichts der fehlenden Einnahmen in den vier Monaten seit dem abgesagten Saisonstart am 15. März in Melbourne waren selbst Teams wie McLaren von der Insolvenz bedroht.

          Christoph Becker
          Anno Hecker

          Verantwortlicher Redakteur für Sport.

          Das Team schickte das Personal in Kurzarbeit, im März hatten die Hauptaktionäre, angeführt vom Staatsfonds Mumtalakat aus Bahrein, dem Unternehmen 331 Millionen Euro als Finanzspritze gegeben. Die Wirtschaftsagentur Bloomberg meldete am Mittwoch, eine weitere Anleihe in Höhe von 165 Millionen Euro fließe im Wege einer Aktienzeichnung in die McLaren Group.

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