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Formel 1 : EU nimmt Klagen der kleinen Teams ernst

An den Rand gedrängt: kleine Teams wie Sauber haben institutionelle Nachteile in der Formel 1 Bild: dpa

Kleine Rennställe wie Sauber und Force India beklagen schon länger die institutionelle Benachteiligung in der Formel 1 durch reichere Teams. Die EU-Wettbewerbskommissarin sieht das ähnlich.

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          Die EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager hat sich der Klagen einiger Formel-1-Teams über ihre Benachteiligung durch das Management der Rennserie angenommen. Eine Sprecherin der EU-Kommission bestätigte auf Anfrage, dass Vestager auf einen Brief der britischen Europaabgeordneten Anneliese Dodds geantwortet habe.

          Dodds hatte in einem Schreiben an Vestager im November deutlich gemacht, was auch die Teamchefs der Rennställe Sauber, Force India und des mittlerweile insolventen Teams Marussia beklagen: Die institutionelle Benachteiligung durch reichere Teams, die sich in der sogenannten „Strategiegruppe“ zusammengeschlossen haben und mit Chefvermarkter Bernie Ecclestone und einem Vertreter des Internationalen Automobilverbandes Fia Einfluss auf das Regelwerk der Rennserie nehmen können.

          So haben die in der Strategiegruppe vertretenen Teams wie Ferrari, Red Bull und Mercedes bislang ein effektives Ausgabenlimit verhindert, zum sportlichen Nachteil der finanzschwächeren Teams wie Sauber und Force India. Die Kommissionssprecherin betonte zwar, der Brief der britischen Europaabgeordneten Dodds sei keine formelle Beschwerde. Gleichwohl werden die Klagen in Brüssel ernst genommen. Vestager habe sich jüngst mit Dodds getroffen, berichtet die Londoner „Times“.

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