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Zukunft der Rennserie : Wie lässt sich die Formel 1 interessanter machen?

  • -Aktualisiert am

Mehr Action, mehr Spannung: Rennen wie das in Hockenheim halten der Perfektionswut der Formel 1 den Spiegel vor. Bild: Imago

Im Juni war die Formel 1 am Tiefpunkt. Die Langeweile wurde zum großen Thema. Doch danach gab es verrückte und spannende Rennen. Und nun? Die Debatte um Veränderungen läuft. Und es herrscht Uneinigkeit.

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          Am 23. Juni erlebte die Formel 1 mit dem Grand Prix in Frankreich ihren Tiefpunkt in dieser Saison. Der sechste Mercedes-Doppelsieg in acht Rennen, dazu eine langweilige Prozession mit wenigen Überholmanövern. Die Langeweile wurde zum großen Thema. Plötzlich waren all die Maßnahmen, die ohnehin für 2021 geplant waren, nicht mehr gut genug. Plötzlich glaubten Vertreter des Weltverbandes FIA und des Formel-1-Managements, die Rennserie noch einmal erfinden zu müssen. Wobei die Uhr tickt. Ende Oktober muss das Reglement für 2021 stehen. In einer Art Torschlusspanik wurden mutmaßliche Spannungsbringer diskutiert, die man eigentlich längst beerdigt wähnte. Sprintrennen am Samstag, Tankstopps am Sonntag, Entwicklungs-Stopps für die Sieger, extra Testfahrten für die Verlierer.

          Nur fünf Wochen später blickt die Formel 1 auf drei höchst unterhaltsame Grand-Prix-Rennen zurück. Mit dem in Deutschland als Höhepunkt. 78 Boxenstopps, 63 Überholmanöver, vier Safety-Car-Phasen. Ein Sieger, der fünf Mal die Reifen wechselt. Lewis Hamilton, der innerhalb einer Runde von ganz vorne nach ganz hinten durchgereicht wird, und Lance Stroll, der im selben Zeitraum von ganz hinten nach ganz vorne fährt.

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