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Formel 1 : Alarm bei Renault

  • -Aktualisiert am

„Ich freunde mich langsam mit meinem Auto an“, sagt Nico Hülkenberg. Bild: EPA

Der französische Rennstall hat ein schnelles Auto und mit Daniel Ricciardo und Nico Hülkenberg eine der besten Fahrer-Crews – wenn da nicht die anfällige Technik wäre.

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          Drei Rennen, sechs Starts, vier Ausfälle. Drei davon technisch bedingt. Das ist die Bilanz von Renault vor dem vierten Formel-1-WM-Lauf in Aserbaidschan. Dabei könnte die Welt von Renault so schön sein. Die Franzosen verfügen mit Daniel Ricciardo und Nico Hülkenberg über eine der besten Fahrer-Crews im Feld. Sie haben beim Motor rasant gegen Ferrari und Mercedes aufgeholt. Sie haben den Rückstand auf die Spitze von durchschnittlich 1,5 Sekunden auf unter eine Sekunde gedrückt. Der Renault R.S.19 ist das viertschnellste Auto im Feld, auf eine Runde und auf die Renndistanz. Die Schlagzahl der Chassis-Ingenieure ist so hoch wie bei den Topteams. Selbst der sonst eher kritische Hülkenberg lobt: „Da geht echt etwas vorwärts. Das Auto wird Schritt für Schritt besser.“

          Wenn da nicht die anfällige Technik wäre, die die schöne Bilanz trübt. Nach drei Rennen steht Renault mit 12 Punkten zwar auf dem angestrebten Mindestziel Rang vier. Doch man teilt sich die Position mit Sauber, einem Team, das gerade mal halb so groß ist und mit Kimi Räikkönen im Moment nur einen Fahrer hat, der Punkte sammelt. Und das Polster auf den Rest des Mittelfeldes ist so klein, dass man sich nicht darauf ausruhen kann. Es hätten auch 24 Punkte sein können, hätten die Fahrer regelmäßig das Ziel gesehen.

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