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So viele Rennen wie noch nie : Wie sich die Formel 1 verfährt

Und sie fährt, fährt, fährt: Die Formel 1 steuert auf eine Rekordsaison zu. Bild: picture alliance / HOCH ZWEI

Immer mehr, immer schneller: die Formel 1 rast häufiger denn je und lässt sich immer häufiger von Diktaturen aushalten. Das geht auf Dauer nicht gut.

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          Geldgierig, schamlos, rücksichtslos – wer es schlecht meint mit der Formel 1, hat seit dieser Woche wieder ein paar Argumente mehr auf seiner Seite: 24 Rennen sollen in der kommenden Saison ausgetragen werden, zwischen dem ersten Grand Prix in Bahrain Anfang März und dem Saisonfinale in Abu Dhabi Ende November werden 266 Tage liegen. Es wäre ein Rekordjahr für die Formel 1.

          Mohammed Ben Sulayem, der Präsident des Motorsportweltverbands FIA, sieht darin den „Beweis für das Wachstum und die Attraktivität des Sports auf globaler Ebene“. Dabei blendet er aus, was viele Menschen weltweit gerade auch beschäftigt: die Angst, die mit der Inflation einhergeht; die Sorgen, die aus der Klimakrise resultieren; die Bemühungen, die Welt offener und gerechter zu gestalten.

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