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Ferrari-Debakel in Formel 1 : Zu viel Ego, zu wenig Raum

Rivalen in rot: Charles Leclerc (l.) und Sebastian Vettel Bild: AFP

Die Nummer eins bei Ferrari? Ist auch nach dem großen Knall von Brasilien nicht gefunden. Vettel und Leclerc werden weiter freie Fahrt haben – etwas anderes kommt nicht in Frage.

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          Der große Knall von São Paulo war nicht nur eine Niederlage für die Scuderia Ferrari. Es war der Crash, der „über den düstersten Albtraum hinaus ging“, dichtete der „Corriere dello Sport“ in Rom. Tatsächlich? Bei allem Verständnis für die emotionalen Volten, die das sich zuspitzende Duell der Alphapiloten Sebastian Vettel und Charles Leclerc diktiert – die düstersten Albträume enden im Motorsport nicht so glimpflich wie die Kollision auf dem Autodromo José Carlos Pace am Sonntagnachmittag.

          Ganz nüchtern betrachtet war der Unfall der beiden Ferrari-Fahrer in Runde 66 ein Rennunfall zwischen Rivalen, wie er ständig vorkommt. Leclerc überholt Vettel, Vettel will kontern, zieht aus dem Windschatten neben Leclerc, der die Ideallinie nicht freigibt. Vettel drückt leicht nach links, Leclerc gibt immer noch nicht nach. Zu viel Ego, zu wenig Raum. Abgeknickte Aufhängung an Leclercs Wagen, aufgeschlitzter Hinterreifen bei Vettels Auto.

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