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Großer Preis von China : Warum die Formel 1 so spannend ist

  • -Aktualisiert am

Nicht nur bei der Pressekonferenz kommen sich Sebastian Vettel (links) und Lewis Hamilton ganz nah. Bild: AFP

Der Vorsprung vom Dauer-Weltmeister-Team Mercedes ist extrem stark geschmolzen in der Formel 1. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Und dann ist da noch eine große Unbekannte im Spiel.

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          Testfahrten der Formel 1 sind nicht immer ein guter Fingerzeig. Nach den acht Tagen in Barcelona vor dem Saisonstart sah es nach einer Fortsetzung der Mercedes-Dominanz aus. Laut Hochrechnungen sollten die Silberpfeile eine halbe Sekunde pro Runde voraus sein – vor Red Bull und Ferrari. Jetzt sind zwei Grands Prix ins Land gegangen, und Ferrari hat beide gewonnen. Mercedes war nur zweiter Sieger. Red Bull schaffte es nicht einmal auf das Podium. Die Rundenzeiten deuten eine Ausgeglichenheit an, wie es sie lange nicht gab. Mercedes-Teamchef Toto Wolff fühlt sich bestätigt: „Das wird ein enges Rennen zwischen Ferrari, Red Bull und uns. Die Strecke entscheidet, wohin das Pendel ausschlägt.“

          Melbourne war eine Mercedes-Strecke, Bahrein Ferrari-Land. Und wie wird es an diesem Sonntag in China sein (8.10 Uhr MESZ im F.A.Z.-Liveticker zur Formel 1 und bei RTL)? Es sieht alles danach aus, dass Schanghai wieder besser in das Profil der Silberpfeile passt. Denn die Ergebnisse in Australien und Bahrein täuschen: „Das erste Rennen hätten wir gewinnen müssen“, sagt Wolff, „das zweite gewinnen können.“ Unter dem Strich gibt Mercedes immer noch den Ton im Feld an. Aber der Titelverteidiger ist verwundbar. Der Vorsprung ist zu klein, um sich sicher zu fühlen.

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