https://www.faz.net/-gtl-9ea16

Formel1-Kommentar : Ferrari beweist Courage

Künftig Ferrari-Fahrer: Charles Leclerc Bild: dpa

Der Wechsel im zweiten Cockpit der Scuderia neben Sebastian Vettel zeigt, dass der Rennstall mutiger als erwartet ist – aber auch, dass bei Ferrari nicht alles nach den Wünschen des Deutschen läuft.

          2 Min.

          Wer möchte, dass Kimi Räikkönen auch im nächsten Jahr bei Ferrari fährt, kann dafür unterschreiben. Im Internet, unter der entsprechenden Petition. Mehr als 88.000 Menschen haben das getan. Es kommen ständig weitere hinzu. Allein: Es nützt nichts, natürlich nicht. Denn 2019 wird Charles Leclerc Teamkollege von Sebastian Vettel, das ist seit Dienstag öffentlich.

          Seit wann dieser Wechsel feststeht, ist nicht ganz so klar, aber beim jüngsten Rennen in Monza hieß es, Leclerc habe mit dem Ende Juli gestorbenen Fiat- und Ferrari-Patron Sergio Marchionne eine entsprechende Vereinbarung getroffen. Leclerc ist 2016 Meister der GP-3-Klasse und 2017 Formel-2-Meister geworden. Seit dieser Saison fährt er Formel 1, für Sauber, das Schweizer Team, das über die Marke Alfa Romeo mit Geld aus dem Hause Fiat-Chrysler versorgt wird. Auf der Grundlage von 14 Formel-1-Rennen springt er nun in das berühmteste Cockpit des Motorsports: So viel Mut hatte die Scuderia bei der Fahrerwahl schon lange nicht mehr gezeigt, so schnell ist schon lange kein junger Pilot mehr aufgestiegen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            Sonntagszeitung plus

          F.A.Z. PLUS:

            F.A.Z. digital

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Brennpunkt mit viel Zuwanderung: Eine Hochhaussiedlung in Bremen (Archivbild von September 2011)

          Falsche Väter : Perfides Geschäft mit schwangeren Frauen?

          In Bremen beantragen immer mehr schwangere Frauen aus Afrika Sozialleistungen. Sie geben an, der Kindsvater sei deutscher Staatsbürger. Steckt dahinter organisierte Kriminalität?

          Attila Hildmann : Für ihn sind alle Feinde Juden

          Attila Hildmann ist vor der Justiz in die Türkei geflohen. Dort lässt er seinem Antisemitismus nun freien Lauf. Vorher nutzte er noch Codewörter, die auch bei manchen Querdenkern und Corona-Leugnern beliebt sind.

          Navi-Apps im Vergleichstest : Mit GPS und Schwarmintelligenz

          Im Wald verirrt und kein Mobilfunknetz erreichbar: Navi-Apps für Wanderer und Radfahrer können eine große Hilfe sein. Sie finden sogar optimale Wege für unterschiedliche Fortbewegungsarten.