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Fahrertausch bei Red Bull : Alex Albon ersetzt Pierre Gasly

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An der Seite von Max Verstappen darf Alexander Albon künftig im Red-Bull-Cockpit in der Formel 1 starten. Bild: AFP

Weil Red Bull trotz der jüngsten Erfolge von Max Verstappen in der Teamwertung hinter Ferrari liegt, degradiert Red Bull Pierre Gasly. Alexander Albon nimmt seinen Platz ein – und dessen Torro-Rosso-Kollege hat das Nachsehen.

          Max Verstappen bekommt zum Großen Preis von Belgien Ende des Monats einen neuen Teamkollegen. Statt des Franzosen Pierre Gasly wird der Thailänder Alexander Albon für Red Bull Racing starten. Das teilte der Rennstall aus dem englischen Ort Milton Keynes am Montag mit. Gasly wird ins Toro-Rosso-Team zurück versetzt, aus dem er zu Saisonbeginn befördert worden war.

          Albon, Sohn eines englischen Rennfahrers und einer thailändischen Mutter, steigt in umgekehrter Richtung auf. Red Bulls Motorsportdirektor Helmut Marko hatte sich unzufrieden über Gaslys Leistungen geäußert. Der Franzose hat in den bisherigen zwölf Rennen 63 Punkte eingefahren und liegt auf Platz sechs der Fahrerwertung – Verstappen, der in Spielberg und Hockenheim und damit zwei der zurückliegenden vier Rennen gewonnen hatte, kommt bislang auf 181 Punkte und ist Dritter.

          Auf Grund der Diskrepanz zwischen Verstappen und Gasly liegt Red Bull in der Konstrukteurswertung derzeit 44 Punkte hinter Ferrari auf Platz drei, obwohl die Scuderia-Piloten Sebastian Vettel und Charles Leclerc noch ohne Sieg sind. Deshalb war mit einer Ablösung Gaslys gerechnet worden. Allerdings hatten Beobachter auch dem Russen Danil Kwjat eine Chance eingeräumt, der schon in den Jahren 2015 und 2016 für Red Bull fuhr, aber bereits im Frühjahr 2016 durch Verstappen ersetzt wurde.

          In der Pressemitteilung des Rennstalls heißt es, man wolle Albons Leistung in den ausstehenden neun Rennen evaluieren, um anschließend zu entscheiden, wer das zweite Red-Bull-Cockpit neben Verstappen in der kommenden Saison bekommt.

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