https://www.faz.net/-gtl-93ais

Pressestimmen zu Hamilton : „Lewis IV., König der Geschwindigkeit und Exzesse“

  • Aktualisiert am

Lewis Hamilton ist zum vierten Mal Weltmeister geworden. Bild: AFP

Lewis Hamilton ist zum vierten Mal Weltmeister geworden und das trotz eines neunten Platz in Mexiko. Nicht nur die englische Presse verfällt in Lobeshymnen.

          2 Min.

          Großbritannien

          „The Independent“: „Hamilton ist zur Zeit ganz einfach der talentierteste Fahrer in dem Sport.“

          „The Guardian“: „Lewis Hamilton hat sich mit dem Gewinn seines vierten Weltmeistertitels (...) als größter britischer Rennfahrer aller Zeiten etabliert.“

          „The Times“: „Es war das schlimmste Rennen für ihn in dieser Saison, aber der Ruhm gehörte ganz ihm, als er seinen vierten Weltmeistertitel gewann.“

          „Daily Mail“: „Es war nicht das Rennen, das sich ein Champion für seinen großen Tag gewünscht hätte. Der neunte Platz ist nicht, wo Lewis Hamilton jemals landen will. Aber es war ohne Zweifel das Rennen eines Champions. Irgendwie überwand Hamilton einen Zusammenstoß, eine Reifenpanne und einen Platz am Ende des Felds, um zum großartigsten Fahrer in der Geschichte des britischen Motorsports zu werden.“

          „The Sun“: „Während Mexiko den Tag der Toten feierte, gab es einen absoluten Alptraum-Start für Hamilton, der nach der ersten Runde Letzter war, sich aber davon erholte und Sir Jackie Stewarts Rekord von drei Weltmeistertiteln übertraf.“

          Italien

          „Gazzetta dello Sport: „Es ist ein enttäuschter Sebastian Vettel, der seinen vierten Platz beim Großen Preis von Mexiko kommentiert. Eine nutzlose Platzierung, um den Wettbewerb noch weiter offenzuhalten. (...) Lewis Hamilton hat die Spiele entschieden. Ein böses Erwachen für den Deutschen.“

          „La Repubblica“: „Mexiko krönt Hamilton. Nun tritt er in den Club der ganz Großen ein.“

          „Corriere della Sera“: „Lewis IV., König der Geschwindigkeit und Exzesse.“

          Frankreich

          „Le Figaro“: „Lewis Hamilton, eine von den Göttern gesegnete Saison. Der Brite holte am Sonntag in Mexiko den vierten Welt(-meister)-Titel seiner Karriere. Mit Talent und Erfolg.“

          „L’Équipe“: „Hamilton – eine merkwürdige Krönung. Der Mercedes-Pilot träumte von einem Sieg, musste sich aber mit einem neunten Platz begnügen, um sich seine vierte Krone des Formel-1-Weltmeisters aufzusetzen.“

          Österreich

          „Kurier“: „Nach einem turbulenten Start reicht dem Briten ein neunter Rang zum Titel.“

          „Der Standard“: „Die ganz große Triumph-Fahrt war es nicht. Lewis Hamilton reichte am Sonntag Platz neun im Grand Prix von Mexiko, um zum vierten Mal als Formel-1-Weltmeister festzustehen. Sebastian Vettel kam nach einer Startkollision der beiden WM-Rivalen nicht über Rang vier hinaus. Bei 56 Punkten Rückstand kann der Ferrari-Pilot Hamilton in den beiden ausständigen Rennen nicht mehr abfangen.“

          „Die Presse“: „Weil ihn Ferrari-Frontman Sebastian Vettel nur phasenweise so provozieren konnte wie dessen Landsmann Nico Rosberg, steht Lewis Hamilton zwei Rennen vor Schluss als Weltmeister 2017 fest.“

          Schweiz

          „Neue Zürcher Zeitung“: „Mit vier WM-Titeln in der Königsklasse überholte er sein Idol Ayrton Senna. Er steht jetzt auf einer Stufe mit Alain Prost und Sebastian Vettel. Jenem Vettel, der bis zum Hochsommer geführt hatte, aber nach einer schier unglaublichen Pannenserie von Ferrari binnen der letzten acht Wochen die Chance auf den Triumph verspielte. Auch, weil er auf einen Hamilton traf, der sich nach eigenen Angaben in der Form seines Lebens befindet. Das können selbst Laien fast mit bloßem Auge erkennen. Manchmal bezeichnet er seine Fahrten als Spiel mit dem Fahrtwind, es sei fast wie Tanzen. Die Leichtigkeit eines Champions.“

          „Tages-Anzeiger“: „Vettel hatte sich zwar nach der Hälfte des Pensums bereits wieder an die 8. Stelle vorgearbeitet. Der Vorstoß auf Rang 2, dank dem er Hamiltons Krönung um mindestens zwei Wochen bis zum Großen Preis von Brasilien hätte aufschieben können, war für den im Thurgau wohnenden Hessen ein Ding der Unmöglichkeit.“

          Mexiko

          „Milenio“: „Hamilton ist in den Olymp der Formel 1 aufgestiegen. Aber was nur noch wie eine Formsache erschien, wurde am Ende noch einmal kompliziert.“

          „El Universal“: „Lewis Hamilton ist zum vierten Mal Weltmeister. Ein neunter Platz beim Großen Preis von Mexiko reichte ihm, um sich erneut die Krone der Formel 1 aufzusetzen. Der Mercedes-Pilot musste abseits des Podiums feiern. Seine Feier fand auf der Strecke statt, wo sie hingehört.“

          „Reforma“: „In Mexiko hat er sich gekrönt (...) wie es ihm von Kindesbeinen an beigebracht wurde, Lewis Hamilton hat nicht aufgegeben.“

          Weitere Themen

          Özil nicht mal mehr im Kader

          Premier League : Özil nicht mal mehr im Kader

          Ohne den ehemaligen deutschen Nationalspieler im Kader unterliegt der favorisierte FC Arsenal verdient Sheffield United. City-Trainer Pep Guardiola äußert sich derweil zu einem großen Problem der Liga.

          FC Bayern trifft auf Olympiakos Video-Seite öffnen

          Champions League : FC Bayern trifft auf Olympiakos

          Am dritten Spieltag müssen die Bayern nach Griechenland zu Olympiakos Piräus, dem Tabellen-Dritten in der Gruppe B. Trainer Niko Kovac warnte auf der letzten Pressekonferenz vor der Partie und vor dem Gegner.

          Lebewohl, meine Konkubine

          Thailands Königshaus : Lebewohl, meine Konkubine

          Erst vor drei Monaten hatte der thailändische König seine Geliebte Sineenat Wongvajirapakdi zu seiner offiziellen Nebenfrau gemacht. Nun hat er sie in einem ebenso ungewöhnlichen Schritt verstoßen. Die Aufregung ist groß.

          Topmeldungen

          Ukraine-Affäre : Stehen die Republikaner weiter hinter Trump?

          Der amerikanische Botschafter in der Ukraine, William Taylor, hat Donald Trump vor dem Kongress schwer belastet. Die Republikaner reagierten mit Solidaritätsbekundungen, aber einige in der Partei setzen sich auch von ihrem Präsidenten ab.
          Der Ökonom Gabriel Zucman, Professor für Volkswrtschaftslehre an der Berkeley-Universität in Kalifornien.

          Ökonom Zucman : „Die Reichen zahlen weniger Steuern als die Armen“

          In Amerika zahlen die Reichsten einen geringeren effektiven Steuersatz auf ihr Einkommen. Ökonom Gabriel Zucman spricht über die Erkenntnisse seiner Forschung, gebeutelte Arbeiter und den langen Schatten der Sklavenhalter.

          AKK-Vorstoß : Gezielte Überrumpelung

          Annegret Kramp-Karrenbauer hat den Koalitionspartner mit ihrem Syrien-Vorstoß schwer düpiert. Jetzt muss sie ihre Idee so seriös weiterentwickeln, dass sie dem Vorwurf entgeht, es sei ihr nur um die eigene Profilierung gegangen.

          Sorgen beim FC Bayern : „Es muss alles besser werden“

          Drittes Spiel, dritter Sieg: Doch die Münchner zeigen in der Champions League in Piräus viele Mängel. Sportdirektor Salihamidzic übt deutliche Kritik. Dazu kommt Verletzungspech. Der nächste Spieler fehlt lange.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.