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Formel 1 : Neue Motoren ab 2018

Den Verbleib in der Formel 1 hat Red Bull von der Einführung eines Billigkonzepts abhängig gemacht Bild: AFP

Kleinere Rennställe beklagen seit Jahren zu hohe Einkaufskosten in der Formel 1. Nun soll es neue Motoren geben - allerdings erst 2018. Ob Red Bull und Toro Rosso dann noch mitfahren, ist fraglich.

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          In der Formel 1 wird es wieder einmal einen neuen Motor geben - aber nicht schon im kommenden Jahr. Die Teams, Chefvermarkter Bernie Ecclestone und der Internationale Automobilverband Fia haben sich darauf verständigt, von der Saison 2018 an zu Motoren zurückzukehren, die mit einem kinetischen Energierückgewinnungssystem (Kers) ausgestattet sein sollen.

          Bis zum 15. Januar sollen die technischen Rahmenbedingungen für die künftige Motorenformel benannt werden. Zuletzt waren die Teams mit Motoren dieser Bauart in der Saison 2013 unterwegs, anschließend wurden Sechszylinder-Motoren mit Turbo- und Hybridtechnik eingeführt. 

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          Kleinere Rennställe klagen seither über zu hohe Einkaufskosten für Triebwerke der Hersteller Mercedes, Renault, Ferrari und Honda. Mit der Entscheidung der sogenannten Formel-1-Kommission ist allerdings auch der Plan von Ecclestone und Fia-Präsident Jean Todt blockiert, schon zur kommenden Saison einen vermeintlichen Billigmotor einzuführen, der von einem unabhängigen Lieferanten entwickelt werden und ab 2017 zur Verfügung stehen sollte.

          Zuletzt hatte Red Bull, für die kommende Saison noch ohne Motorenlieferant, den Verbleib in der Formel 1 von der Einführung dieses Billigkonzepts abhängig gemacht. Das von Red Bull finanzierte Portal „Speedweek“ zitierte Firmenchef Mateschitz mit den Worten, er könne „nicht endgültig“ sagen, ob Red Bull und Schwesterrennstall Toro Rosso 2016 in der Formel 1 blieben. „Wir wissen nicht, was man noch plant.“

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