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Batterien in Formel 1 : Zapft Ferrari mehr Power als erlaubt?

  • -Aktualisiert am

Der finnische Ferrari-Fahrer Kimi Raikkönen beim Training in Monte Carlo. Bild: EPA

In der Gerüchteküche der Formel 1 wird es immer heißer: Hat Ferrari einen Kontrollsensor an der Batterie umgangen? Verbrennt sich die Konkurrenz mit Klagen die Finger? Ein Fahrer sieht sich schon jetzt als Verlierer.

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          Die Spannung wächst. Werden Daniel Ricciardo und Max Verstappen beim Startplatzrennen erstmals in dieser Formel-1-Saison Ferrari und Mercedes hinter sich lassen? Oder verderben Sebastian Vettel und Lewis Hamilton an diesem Samstagnachmittag beim Qualifying (14.00 Uhr bei RTL) den vom ersten Training frisch beflügelten Red-Bull-Piloten die gute Laune mit einem Wechsel in den ominösen „Partymodus“? Diesen Extraschwung der Konkurrenz aus dem Heck beim Qualifikationstraining für den Großen Preis von Monaco am Sonntag (15.10 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Formel 1 und bei RTL) fürchtet die Brause-Fraktion diesmal weniger.

          Anno Hecker

          Verantwortlicher Redakteur für Sport.

          In den engen Gassen des Fürstentums ist der Leistungsvorteil der Ferrari- und Mercedes-Antriebe nicht so entscheidend wie auf Rennstrecken mit langen Geraden. Außerdem sollen Vettels Scuderia die Hände gebunden sein. Der Internationale Automobil-Verband (Fia) setzte eine veränderte Software zur Energiebereitstellung aus der Batterie im roten Renner durch. Er folgt den von der Konkurrenz befeuerten Gerüchten, die Italiener saugten mehr Leistung aus ihrem Speicher als erlaubt. Zweifelsfrei erkennbar ist bislang nur eines: Die Formel 1 steht schon nach fünf von 21 Grand Prix auch abseits der Piste unter Hochspannung.

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