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Formel 1 : Silberpfeile fahren im Training hinterher

  • Aktualisiert am

Häkkinen checkt den Motor des Silberpfeils Bild: dpa

Michael Schumacher ist zuversichtlich, dass er beim Großen Preis von San Marino wieder einen Sieg holen wird. Im Freien Training hatter er deutlich die Nase vorn.

          Von der gesamten Konkurrenz gejagt, vom eigenen Bruder herausgefordert und von der Erwartungshaltung der Ferraristi beinahe erdrückt: Der dreimalige Weltmeister Michael Schumacher will beim Europa-Auftakt der Formel 1 in Imola am Sonntag (Start ist um 14 Uhr) den kleinen Durchhänger von Brasilien vergessen lassen und mit einem Hattrick in seinem Wohnzimmer die WM-Führung wieder ausbauen.

          „Es gibt keinen Grund, warum wir in Imola nicht wieder um die Pole Position und den Sieg kämpfen sollten. Es gibt nichts, was mich beunruhigt und uns ins Hintertreffen geraten lassen könnte. Wir können jederzeit ganz vorne sein“, sagte der Ferrari-Star aus Kerpen, der am Freitag im freien Training zur Freude der frierenden Tifosi in 1:25,096 Minuten Schnellster war. Aber vor allem die wieder erstarkten McLaren-Mercedes und die zuletzt vom Pech verfolgten Williams-BMW wollen Schumi die achte Pole Position in Serie streitig machen.

          Häkkinen fuhr ins Kiesbett

          Doch Silberpfeil-Pilot David Coulthard (Schottland), mit sechs Punkten Rückstand auf Schumacher Herausforderer Nummer eins, wurde nach zwei Ausflügen ins Kiesbett nur Elfter. Der Finne Mika Häkkinen im zweiten McLaren-Mercedes belegte Rang vier (1:26,341). Hinter dem Brasilianer Rubens Barrichello im zweiten Ferrari raste der Kerpener Ralf Schumacher in seinem Williams-BMW auf Platz drei (1:25,829). Heinz-Harald Frentzen (Jordan-Honda) gewann auf Position zwölf das Duell gegen seinen Mönchengladbacher Ortsrivalen Nick Heidfeld, der im Sauber-Petronas 13 wurde.

          Ferrari-Superstar Schumacher blickt nach dem kleinen Ausrutscher von Brasilien wieder optimistisch in die Zukunft: „Im Moment sieht es nach einem Dreikampf aus. Man muss sogar abwarten, ob McLaren-Mercedes überhaupt weiterhin unser Hauptjäger sein wird, oder ob sich das Kräfteverhältnis zu Gunsten von Williams-BMW verschiebt.“

          Keine Stallorder bei den Silbernen

          Mercedes-Sportchef Norbert Haug ist die Zahl der konkurrenzfähigen Gegner egal: „Ob zwei, drei oder vier: Unser Anspruch ist, aus eigener Kraft die erste Geige zu spielen.“ Die spielt bei den Silberpfeilen derzeit Coulthard. Doch eine Stallorder wird es deshalb nicht geben.

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