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Formel 1 : Rosenwasser statt Champagner

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In Bahrein wird mit „Blubberwasser” gefeiert Bild: dpa

Weil das Trinken von Alkohol in Bahrein in der Öffentlichkeit untersagt ist, muß der Sieger des Formel 1-Rennens auf die obligatorische Champagnerdusche verzichten. Ein spritziges Vergügen gibt es dennoch.

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          Wenn Michael Schumacher am Sonntag auch den Großen Preis von Bahrein gewinnt, wird er seine Mechaniker wie gewohnt vom Podium aus einer „Dusche“ unterziehen - allerdings nicht wie üblich mit Champagner.

          Denn aus Rücksichtnahme vor der muslimischen Kultur des Landes wird der Schaumwein durch ein einheimisches, anti-alkoholisches „Blubberwasser“ ersetzt: durch Warrd. Der Ersatz-Champagner wird unter anderem aus Granatäpfeln und Rosenwasser gewonnen.

          Grid Girls züchtiger bekleidet

          „Die Siegerehrung nach einem Grand Prix gehört zur Formel 1. Hier in Bahrein wollen wir an der traditionellen Zeremonie für den Gewinner festhalten, aber wir tun es mit einem anti-alkoholischen Getränk, das unserer Kultur und Tradition entspricht“, erklärte Shaik Fawaz Mohammed al Khalifa, der Chef der Rennstrecke 30 Kilometer südlich der Hauptstadt Manama. Auch die sogenannten Grid Girls, die bei der Startaufstellung die Schilder mit den Namen und die Landesflagge der Fahrer halten, sind diesmal wesentlich züchtiger gekleidet als sonst üblich.

          Das Rennen im Inselstaat im Persischen Golf am Sonntag (13.30 Uhr MESZ/live bei Premiere und RTL) ist der erste Grand Prix im Mittleren Osten. Im muslimischen Bahrein ist der Genuß von Alkohol in der Öffentlichkeit strikt verboten.

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