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Formel 1 : Oldies zurück ins Cockpit?

  • Aktualisiert am

Zurück in der Formel 1: Niki Lauda Bild:

Jaguar und Minardi haben in puncto Routine scheinbar großen Nachholbedarf. Beide Formel-Eins-Rennställe bringen zwei alt gediente Piloten ins Spiel: Niki Lauda und Nigel Mansell.

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          Wer kann im Motorsport schon auf geballte Erfahrung verzichten? Jaguar und Minardi haben in puncto Routine scheinbar noch großen Nachholbedarf. Denn die Formel-Eins-Rennställe bringen - zumindest für Test- und Promotion-Fahrten - zwei alt gediente Piloten ins Spiel: Niki Lauda, stolze 51 Jahre alt, und den vier Jahre jüngeren Nigel Mansell.

          Erst kürzlich war der dreifache Weltmeister Niki Lauda als Jaguar-Motorsportdirektor in die Formel 1 zurück gekehrt. Sein gut dotiertes Comeback (die Rede ist von einem Vertrag über vier Millionen Mark) könnte er nun im Cockpit krönen - bei Testfahrten für Jaguars Nummer eins, Eddie Irvine, und vor allem für den unerfahrenen Neueinsteiger Luciano Burti.

          Lauda: „Ich pfeife auf Österreich“

          „Das ist eine Idee, um Nikis Gehalt teilweise wieder kompensieren zu können“, sagt Jaguar-Chef Wolfgang Reitzle, der die magere Vorjahresbilanz (vier Punkte) im Hinterkopf hat. „Aber letztlich ist das eine Entscheidung, die wir ihm selbst überlassen.“

          Eine Entscheidung hat Lauda bereits getroffen: Er verlegt seinen Lebensmittelpunkt komplett nach England: „Ich pfeife auf Österreich und wandere aus. Man hat mich brutal rausgeprügelt wie einen Hund, nur weil ich mich nicht dressieren lassen wollte.“

          Bei Minardi ist neben dem 19-jährigen Fernando Alonso noch ein Cockpit frei. Allerdings nicht für Nigel Mansell - „aus offensichtlichen Gründen“, wie es aus der Teamleitung um den neuen Besitzer Paul Soddart verlautbart. Als Fahrer des Minardi-Doppelsitzers soll Mansell dem italienischen Rennstall bei Promotion-Veranstaltungen dennoch zu Renommee verhelfen.

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