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Formel 1 : Michael Schumacher im Training vor Jenson Button

  • Aktualisiert am

Er macht die Formel 1 zur Formel Schumacher Bild: dpa/dpaweb

Der Weltmeister dominierte im Ferrrai auch beim freien Training zum Großen Preis von Spanien in Barcelona. Nur Aufsteiger Jenson Button im BAR-Honda konnte einigermaßen folgen.

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          Das Duell zwischen Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher und seinem Herausforderer Jenson Button hat sich auch zum Auftakt des Rennwochenendes beim Großen Preis von Spanien fortgesetzt.

          Während der sechsmalige Champion im ersten freien Training am Freitag mittag auf dem „Circuit de Catalunya“ in Barcelona mit seinem Ferrari in 1:15,658 Minuten die Tagesbestzeit fuhr, glänzte am Nachmittag Saisonaufsteiger Button. Zwar kam der BAR- Honda-Pilot nicht an die Bestzeit von Schumacher heran, doch war der 24jährige in der zweiten Einheit auf dem 4,627 Kilometer langen Kurs in 1:15,935 Minuten der Schnellste. Schumacher wurde Siebter.

          „Wir haben ganz gut gearbeitet. Es ist immer ein bißchen ein Lotteriespiel, die Abstimmung hinzubekommen“, sagte der Kerpener nach den beiden Übungseinheiten. Auch wenn die Trainingszeiten wegen ihres Testcharakters nur eine beschränkte Aussagekraft haben, deutet alles auf ein Duell zwischen Schumacher und Button hin. „Speziell Button ist zu nennen“, sagte der Titelverteidiger auf die Frage, wen er am Samstag im Kampf um die Pole Position bei seinem 200. Rennen fürchtet.

          Wieder eine Enttäuschung für Räikkönen

          Vor dem Großen Preis am Sonntag führt der 35jährige in der Gesamtwertung nach seinen vier Saisonsiegen mit maximalen 40 Punkten vor seinem Teamkollegen Rubens Barrichello (24) und Button (23). In der Teamwertung liegt Ferrari (64) nach vier Läufen ebenfalls vorn. Zweiter ist Renault (31) vor BAR-Honda (27) und Williams-BMW (27).

          Außer Barrichello scheint derzeit nur Button dank seines stark verbesserten BAR-Honda Schumacher folgen zu können. Die Ansprüche des smarten Briten sind nach seinen jüngsten Erfolgen mit den zwei dritten Plätzen in Malaysia und Bahrein sowie dem zweiten Rang in Imola gestiegen. „Es ist großartig, als Zweiter auf dem Podium zu stehen, aber wenn ich zu Michael raufschaue, da wollen wir natürlich alle hin“, sagte Button.

          Teamchef David Richards hat eine Wette auf den ersten Sieg seines Shooting-Stars in diesem Jahr abgeschlossen. Dennoch hält er den Weltmeister noch immer für das Maß aller Dinge. „Ich sehe weit und breit keinen Fahrer im Feld, der Schumachers Level erreichen kann“, sagte Richards.

          Von Siegen kann bei McLaren-Mercedes dagegen derzeit nur geträumt werden. Die Serie der Pannen fand auch in Barcelona ihre Fortsetzung. Kimi Räikkönen mußte neun Minuten vor dem Ende der Nachmittags-Einheit seinen Wagen stehenlassen.

          Derweil übte sein Kollege David Coulthard nach dem verpatzten Saisonstart Kritik an seinem Team, das nur Fünfter in der Konstrukteurs-WM mit gerade einmal fünf Zählern ist. „Ich habe in das Auto nicht das Vertrauen, das ich brauche, um am Limit zu fahren“, sagte der Schotte in einem Interview. Als Fehlkonstruktion will er den MP4-19 nicht bezeichnen. „Aber ich hatte von Anfang an nie das Gefühl, daß uns mit dem MP4-19 im Vergleich zu seinem Vorgänger der entscheidende Schritt gelungen wäre, um näher an Ferrari heranzukommen.“

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