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Formel 1 : Ford stärkt Jaguar den Rücken

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Nach Spekulationen über den Ausstieg aus der Formel 1 äußerte sich Ford nun deutlich zu seinen Zukunftsplänen.

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          Der Ford-Konzern hat sich demonstrativ hinter sein Formel-1-Team Jaguar gestellt und wird sein Engagement in der Königsklasse wohl noch erweitern. Neben der Unterstützung der „Raubkatzen“ von Teamchef Niki Lauda und der Lieferung von Cosworth-Kundenmotoren an Jordan steht auch Minardi vor dem Abschluss eines Motorenvertrages mit dem US-Autokonzern.

          Zuletzt hatte Ferrari 2001 zusätzlich zwei Kundenteams (Sauber und Prost) beliefert. „Mit unserem Arbeitsteam Jaguar sind wir in der Formel 1, um dabei zu bleiben“, sagte Ford-Chef Nick Scheele im Vorfeld des Großen Preises der USA in Indianapolis am Sonntag (20.00 Uhr MEZ/live in Premiere und RTL).

          „Wir sind Rennsport-Enthusiasten“

          Ford habe weder die Absicht, sich zurückzuziehen, noch das Team zu verkaufen. „Die Formel 1 ist zweifellos eines der härtesten Betätigungsfelder der Welt, es erfordert eine kontinuierliche Unterstützung, um Erfolg zu haben. Jaguars Formel-1-Engagement ist nicht getrieben von kurzfristigen Marketing-Zielen. Wir sind Rennsport-Enthusiasten“, sagte Scheele.

          Nach zweieinhalb frustrierenden Jahren hatte Jaguar zuletzt mit Platz sechs von Eddie Irvine in Spa und Rang drei des Nordiren in Monza aufsteigende Tendenz bewiesen. Nach Aussage von Lauda hätte es so viel Zeit gebraucht, um alle Probleme mit dem Auto zu lösen.

          Jaguar im nächsten Jahr mit V10-Motor

          Neben der Unterstützung für Jaguar wird Eddie Jordan ab 2003 für drei Jahre Ford-Cosworth-Kundenmotoren erhalten, für Minardi gibt es laut Lauda „eine Chance“: „Wir verhandeln im Moment, noch ist nichts entschieden.“ Während Jaguar in der nächsten Saison einen komplett neuen V10-Motor mit einem Zylinderwinkel von 90 Grad erhält, bekommt Jordan das diesjährige Triebwerk (72 Grad). „Wir haben drei Motoren, den besten für uns, den zweitbesten für Jordan und einen drittbesten“, sagte Lauda.

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