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Formel 1 : Alesi Trainingsschnellster - Massa zu Sauber

  • Aktualisiert am

Zum Abschied mit Bestzeit: Jean Alesi Bild: dpa

Bestzeit für Jean Alesi beim letzten freien Training seiner Formel-1-Karriere. Schnellster Deutscher in Suzuka war Heinz-Harald Frentzen auf Rang fünf.

          Zwei Tage nach Bekanntgabe seines Rücktrittszum Saisonende hat Jean Alesi vor dem Großen Preis von Japan am Sonntag überraschend das Training in Suzuka beherrscht. Mit einer Zeit von 1:35,977 Minuten verwies der Franzose im Jordan-Honda am Freitag den Monza-Sieger Juan Pablo Montoya (Kolumbien) im Willimas-BMW klar auf Platz zwei.

          Heinz-Harald Frentzen im Prost-Acer war als Fünfter bester deutscher Pilot. Weltmeister Michael Schumacher im Ferrari fuhr einen Tag vor der Qualifikation am Samstag auf Rang acht. Sein Bruder Ralf lag als Neunter im Williams-BMW nur einen Platz zurück.

          Nick Heidfeld beendete das Training nach einem schweren Unfall auf Rang 13. Der deutsche Sauber-Pilot überstand den Crash unverletzt. Da die Piste danach von Trümmerteilen übersät war, musste das Training für gut neun Minuten unterbrochen werden. Zum Zeitpunkt des Unfalls belegte Heidfeld noch Rang neun.

          Massa zu Sauber

          Unterdessen wurde bekannt, daß Felipe Massa in der kommenden Saison Teamkollege von Nick Heidfeld wird. Der junge Brasilianer wechselt aus der Euro 3000 in die Königsklasse der Automobilsports und ersetzt den zu McLaren-Mercedes abwandernden Finnen Kimi Raikkönen. Räikkönen hatte in seiner ersten Saison auf Anhieb überzeugt und sich mit neun WM-Punkten für den Wechsel zu McLaren-Mercedes empfohlen.

          Wie vor Jahresfrist der Finne hatte nun auch Massa Peter Sauber bei Testfahrten beeindruckt. „„Felipe Massa ist ein junger und talentierten Fahrer. Er hat mich überzeugt und sein viel versprechendes Potenzial gezeigt“, meinte der Schweizer.

          Noch unbesetzte Cockpits

          Massa hat in dieser Saison die Euro 3000 gewonnen, eine Rennserie mit Formel-3000-Autos der Vorsaison. „Ich bin sehr glücklich, im nächsten Jahr für Sauber zu fahren und hoffe, mithelfen zu können, den tollen Platz aus diesem Jahr zu verteidigen“, sagte Massa, der angeblich für 2003 schon einen Vorvertrag bei Ferrari haben soll.

          Damit sind für 2002 noch vier Cockpits zu vergeben. Bei Prost ist ein weiteres Engagement des Mönchengladbachers Heinz-Harald Frentzen derzeit fraglich, bei Arrows ist noch ein Platz neben dem Niederländer Jos Verstappen frei, und bei Minardi sind der von Renault ausgeliehene Spanier Fernando Alonso und der Malaysier Alex Yoong noch nicht bestätigt.

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