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Handball-Bundesliga : Auf dem Prüfstand

  • -Aktualisiert am

Die Flensburger Rød (l.) und Golla stören den Mannheimer Knorr. Bild: Imago

Das Erfolgsprojekt steht auf dem Prüfstand. Die skandinavischen Talente schauen sich auch woanders um.

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          Hamburg ⋅ Es gab Momente in dieser Saison, da erkannte Maik Machulla seine Mannschaft nicht wieder. Ihm fehlte das, was sie seit seinem Beginn bei der SG Flensburg-Handewitt als Cheftrainer 2018 ausgemacht hatte – die Bereitschaft, sich gegen Widerstände durchzusetzen. So gab es merkwürdige Punktverluste, müde Auftritte, fahrige Vorstellungen: zu Hause gegen Kielce in der Champions League und gegen Minden, in Balingen, in Leipzig. In der Hinrunde hatte die SG noch erklärbar gepatzt, weil der Kader durch Verletzungen ausgedünnt war. „Bei uns war es oft so, dass die Mannschaft sich von selbst aufgestellt hat“, sagt Machulla . Doch er erwartet immer die richtige Einstellung – egal, ob von einem dezimierten oder vollständigen Team. Doch es gab auch nach der EM-Pause in manchen Partien schwache Leistungen, obwohl alle Spieler dabei waren.

          So haben die Flensburger nach vier starken Jahren mit zwei Meisterschaften nun schon zwölf Minuspunkte und müssen aufpassen, im Kampf um Platz zwei nicht vom THW Kiel und den Füchsen Berlin abgehängt zu werden. Das 29:29 am Samstagabend bei den Rhein-Neckar Löwen bedeutete die nächste Enttäuschung. Schon wittert die vormals hinterherlaufende Konkurrenz einen Machtwechsel im deutschen Handball – denn in der Champions League verdienen die Klubs etwa viermal so viel wie in der kleineren, wenn auch aufgewerteten European League.

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