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Fecht-WM : Deutsche Florettdamen und Degenherren ausgeschieden

  • Aktualisiert am

Katja Wächter versagten die Nerven Bild: picture-alliance/ dpa/dpaweb

Für die deutschen Fechter haben die Mannschaftswettbewerbe bei der WM in Turin mit Enttäuschungen begonnen. Sowohl die Degenherren als auch die Florettdamen scheiterten in ihren ersten Gefechten.

          Für die deutschen Fechter haben die Mannschaftswettbewerbe bei der WM in Turin mit Enttäuschungen begonnen. Sowohl die Degenherren als auch die Florettdamen scheiterten am Donnerstag in ihren ersten Gefechten. Deutschland verlor in der Runde der letzten 32 gegen Rumänien mit 37:45 Treffern und blieb damit erstmals seit 2002 ohne Medaille. Die Florettdamen scheiterten im Achtelfinale an Japan trotz einer 33:27-Führung noch 33:36.

          Vor dem Match gegen die Japanerinnen wußte Florett-Bundestrainer Ingo Weißenborn um die Schwere der Aufgabe: „Die fechten nicht, die beißen.“ Trotzdem sah es lange nach einem Sieg aus. Schlußfechterin Katja Wächter (Tauberbischofsheim) hatte von ihren Teamkolleginnen Anja Müller und Carolin Golubietski einen 31:27-Vorsprung mit auf den Weg bekommen, den sie auf 33:27 erhöhte. Doch dann riß der Faden völlig: Wächter kassierte neun Treffer hintereinander und war nach dem Drama in Tränen aufgelöst.

          Die Degenherren konnten sich nach einer schwachen Weltcup-Saison bei der WM nicht steigern. Die Tauberbischofsheimer Sven Schmid, Martin Schmitt und Jörg Fiedler hatten zudem das Pech, schon in der ersten Runde auf die starken Rumänen zu treffen. Weil diese kein Geld für Weltcupturniere haben, liegen sie in der für die Setzliste maßgeblichen Weltrangliste weit hinten und trafen schon früh auf Deutschland.

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