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Fecht-EM in Polen : Zweiter Tag, zweite deutsche Medaille

  • Aktualisiert am

Glücklich mit Florett: Carolin Golubytskyi gewinnt EM-Bronze. Bild: Picture-Alliance

Auch Carolin Golubytskyi gewinnt Bronze mit dem Florett: Der Deutsche Fechter-Bund kann mit den bisherigen EM-Ergebnissen in Polen zufrieden sein.

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          Carolin Golubytskyi riss sich die Maske vom Kopf und sank voller Freude auf die Knie. Das 15:8 gegen die Ungarin Aida Mohamed im Viertelfinale der  Europameisterschaften in Torun bescherte der einzigen deutschen Fechterin, die sich für Olympia qualifiziert hat, EM-Bronze mit dem Florett. „Ich bin super happy, eine Medaille zu haben“, sagte die 30-Jährige vom FC Tauberbischofsheim. Mit 15:4 gegen die Schwedin Ester Schreiber und mit 12:8 gegen Edina Knapek aus Ungarn war sie souverän in die Runde der besten Acht eingezogen.

          Dass sie danach gegen Russlands WM-Zweite Aida Schanajewa 7:15 verlor und das Gold-Gefecht verpasste, konnte die gute Laune von Golubytskyi nicht trüben. Nach WM-Silber 2013 war es erst ihre zweite Einzelmedaille. „Ich bin wieder da“, sagte sie voller Stolz.  Europameisterin mit dem Florett wurde die Italienerin Arianna Errigo. Die Olympia-Zweite von London schlug Schanajewa im Gold-Gefecht mit 15:14.

          Für den Deutschen Fechter-Bund war es am zweiten EM-Tag in Polen der zweite Medaillengewinn nach dem überraschenden dritten Platz des Bonner Florett-Experten André Sanita zum Auftakt am Montag.

          Im Herrendegen wurde der Franzose Yannick Borel neuer Europameister. Der Olympia-Siebte von 2012 besiegte Max Heinzer mit 15:12. Dem Heidenheimer EM-Neuling Constantin Böhm gelang mit Platz sieben ein sehr erfreuliches Resultat.

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