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Fahrt auf dem Vulkan : Überraschungssieger auf dem Ätna

  • Aktualisiert am

Giro durch wildes Gestein: Fahrt auf dem Vulkan Bild: AFP

Dem Slowenen Polanc gelingt bei der ersten Bergetappe des Jubiläums-Giros ein Coup. Lokal-Held Nibali kann auf dem Ätna nicht punkten. Neuer Mann in Rosa ist ein Luxemburger.

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          Radprofi Vincenzo Nibali hat beim 100. Giro d’Italia den avisierten Heim-Etappensieg verpasst. Der Gewinner der ersten Bergetappe hieß am Dienstag auf dem Ätna überraschend Jan Polanc. Der 25 Jahre alte Slowene hatte bereits kurz nach dem Start einer Spitzengruppe angehört. Das Ziel auf 1892 Meter Höhe auf dem noch aktiven Vulkan erreichte er als Solist rund 20 Sekunden vor dem Russen Ilnur Sakarin. Dem Sizilianer Nibali, der seinen dritten Giro-Gesamtsieg anpeilt, blieb nur ein Platz im ersten Verfolgerfeld an der Seite des Mitfavoriten Nairo Quintana aus Kolumbien.

          Neuer Träger des Rosa Trikots ist der Luxemburger Bob Jungels, der dem kolumbianischen Sprinter Fernando Gaviria einen Tag nach dem ersten Giro-Ruhetag die Spitzenposition entriss. Nibali wagte nur eine Attacke drei Kilometer vor dem Ziel. Sie hatte aber keinen Erfolg. Zusammen mit Quintana liegt der Bahrain-Merida-Kapitän in der Gesamtwertung zehn Sekunden hinter Jungels.

          Vom Meer in die Berge: der Giro bietet landschaftliche Schönheit Bilderstrecke

          Gaviria hatte schon vor Beginn der 18 Kilometer langen Schlusssteigung auf den Ätna, der zuletzt im März Feuer gespuckt hatte, Schwierigkeiten, den Schnellsten zu folgen. Dem dreifachen deutschen Meister André Greipel, der die zweite Etappe in Tortoli auf Sardinien gewonnen hatte, ging es nicht besser. Beide verloren viele Minuten auf Polanc.

          Nach dem Giro-Auftakt auf Sardinien waren die Profis am Sonntagabend nach Sizilien geflogen. Der Tross mit den Materialwagen und den offiziellen Fahrzeugen hatte den Seeweg nach Palermo genommen.

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