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Pressestimmen : „Das EM-Finale war Mord am Fußball“

  • Aktualisiert am

So reagierten internationale Zeitungen auf das 1:0 Griechenlands im EM-Finale gegen Portugal.

          2 Min.

          So reagierten internationale Zeitungen auf das 1:0 Griechenlands im EM-Finale gegen Portugal.

          Frankreich:
          „Le Figaro“: „Donnerschlag im Stadion de la Luz. Griechenland tritt ins Pantheon ein.“
          „France Soir“: „Erstaunlich! Entwaffnend! Olympisch, diese Griechen!“
          „Le Parisien“: „Portugal in der Hölle, Griechenland im Pantheon. Athen in Flammen.“
          „Libération“: „Donnerschlag von Zeus! Portugal und Griechenland haben uns eine Dramatik geliefert, die kein Bedauern über die Eliminierung der Favoriten zuläßt.“

          England:
          „Daily Telegraph“: „Griechenland schockt Fußballwelt mit EM-Sieg. Charisteas köpft unterschätztes Griechenland ins Wunderland.“
          „The Times“: „Griechisches Drama durch Charisteas' Kopfball gekrönt.“
          „The Independent“: „Charisteas schlägt für Griechenland zu, um das Herz des Gastgebers zu brechen.“
          „Daily Express“: „Griechische Götter. Krasser Außenseiter lähmt Gastgeber Portugal. Zeus sendete einen Donnerschlag. Ottos glorreiche Odyssee endet mit Sieg von Form über Flair.“
          „Daily Mail“: „Die Götter tanzen zu griechischem Klassiker.“
          „Daily Mirror“: „Akropolis wow.“
          „Daily Star“: „Wir hofften und träumten, es wäre England, wir glaubten, der Favorit sei Frankreich, aber keiner dachte an Griechenland als EM-Champion.“
          „The Sun“: „150:1-Außenseiter? Das ist zum Lachen. Ottos Außenseiter schocken alle.“

          Tschechien:
          „CTK“: „Sensationeller Lauf führt Griechenland zum Gold. Der Außenseiter feiert einen historischen Triumph.“
          „Vecernik Praha“: „Portugal weinte bis in den Morgen: Griechenland auf dem Olymp!“

          Niederlande:
          „De Telegraaf“: „Die Griechen wurden die Götter der EM - Titelgewinn nach einem sensationellen Finale für die absoluten Außenseiter.“
          „Algemeen Dagblad“: „Die Griechen überraschen von Anfang bis Ende - Portugal weint - Gold für Otto Rehakles.“
          „de Volkskrant“: „Sensationelle EM endet mit einem griechischen Triumph.“

          Dänemark:
          „Ekstra Bladet“: „Der herrliche Fußball war der Verlierer beim griechischen Triumph. Aber man kann die Rechnung nicht allein an Kaiser Otto schicken. Sondern auch an diejenigen, die die zynische und minimalistische Spielweise der Griechen nicht bezwingen konnten.“
          „B.T.“: „Das EM-Finale war Mord am Fußball. Rehagel ist bestimmt ein Kandidat als deutscher Bundestrainer in Anbetracht der Tatsache, daß Deutschland nur Spieler hat, die 88 Minuten den Ball ins Aus schlagen, um dann auf die Entscheidung durch eine Standardsituation zu hoffen.“

          Schweiz:
          „Berner Zeitung“: „Griechenlands Wunder ist das Werk von Otto Rehhagel. Entgegen allen in Ketten und Rhomben angelegten Spiel-Systemen hat der deutsche Trainer eine Formation gezimmert, die ihr Ziel fast ausschließlich mit reinem Defensiv-Fußball erreicht hat. Der Zweck heiligt die Mittel, und Rehhagel wird nun in Griechenland endgültig zum Heiligen gesprochen.“
          „Blick“: „Europa tanzt Sirtaki. Die Portugiesen fielen aus dem Takt wie einst Anthony Quinn im Film Alexis Zorbas.“
          „Tribune de Genève“: „Die griechische Mauer lässt Portugal verzweifeln.“
          „Der Bund“: „Noch verrückter als Dänemark 1992. Rehhagels Team gestaltete auch das Finale ganz in seinem Stil - ein Tor genügte zum Titelgewinn. Der Finaleinzug war eine Sensation, das Finale noch eine Steigerung. Angelos Charisteas stellte mit seinem Kopftor die Hierarchie in Europa auf den Kopf.“

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