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Eisschnelllauf-WM : Monique Garbrecht mit Weltrekord zur Titelverteidigung

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Gold und Silber macht Frauen glücklich: Monique Garbrecht und Sabine Völker Bild: dpa

Mit einem neuen Weltrekord hat Monique Garbrecht über 1000 Meter ihren Titel bei der Einzelstrecken-WM in Salt Lake City verteidigt. Sabine Völker gewann Silber.

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          Mit dem Vorsprung von nur einer Hundertstelsekunde hat Monique Garbrecht-Enfeldt bei den Eisschnellauf-Weltmeisterschaften in Salt Lake City ihren Titel über 1.000 m erfolgreich verteidigt. Die Berlinerin siegte mit der Weltrekordzeit von 1:14,13 Minuten und schnappte damit Teamkollegin Sabine Völker aus Erfurt, die Minuten zuvor bereits die Bestmarke auf 1:14,14 Minuten gedrückt hatte, die Goldmedaille noch weg.

          „Heute war alles möglich, und ich habe gewusst, dass es sehr eng zugehen wird“, sagte die alte und neue Titelträgerin nach ihrem Triumph. Bronze ging an die 500-m-Weltmeisterin Catriona LeMay-Doan (1:14,50), die bisherige Weltrekordhalterin Chris Witty aus den USA ging mit 1:14,59 als Vierte leer aus, obwohl sie die von ihr gehaltene alte Bestmarke nur um eine Hundertstelsekunde verpasste.

          Anni Friesinger, am Freitag Vize-Weltmeisterin über 3.000 m geworden, überraschte mit einer kaum erwarteten Leistungssteigerung über die von ihr nicht sonderlich geliebte Distanz. „Wer auf der Außenbahn beginnen muss, hat bei diesem starken Teilnehmerfeld eigentlich kaum eine Chance, aber es lief einfach super“, sagte die Inzellerin, die mit der persönlichen Bestzeit von 1:14,75 Minuten am Ende den fünften Platz belegte.

          Weltrekord auch bei den Männern

          Der Japaner Hiroyasu Shimizu hat seinen Titel als Sprint-Weltmeister über 500 m bei den Eisschnelllauf-Weltmeisterschaften in Salt Lake City erfolgreich verteidigt. Der Weltcupgewinner setzte sich mit der neuen Weltrekordzeit von 34,32 Sekunden vor Jeremy Wotherspoon aus Kanada und dem US-Amerikaner Casey Fitzrandolph durch. Mit dem neuen deutschen Rekord von 35,53 Sekunden belegte der Erfurter Andreas Behr den 19. Platz.

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