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Eishockey : Mannheimer Ausrufezeichen gegen Berlin

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Halbes Dutzend eingeschenkt: Mannheims Desjardins (M) erzielt das sechste Tor gegen Berlin Bild: dpa

Im ersten Spiel nach dem angekündigten Neuanfang fertigen die Mannheimer Adler in der DEL die Berliner Eisbären ab. Auch die Kölner Haie spielen groß auf. Red Bull München baut seine Spitzenstellung aus.

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          Im ersten Spiel nach dem angekündigten Neuanfang haben die Adler Mannheim ein Achtungszeichen gesetzt. Die Mannheimer fertigten in einem Eishockey-Prestigeduell die Eisbären Berlin am Sonntag mit 6:2 (1:0, 3:1, 2:1) ab. In einer emotionalen Partie mit zahlreichen Strafminuten trafen Nationalspieler David Wolf (8. Minute), Luke Adam (24.), Christoph Ullmann (29.), Devin Setoguchi (37.), Ryan MacMurchy (41.) und Andrew Desjardins (46.).

          Am Dienstag hatte der siebenmalige Meister die Verpflichtung des aktuellen Wolfsburger Coaches Pavel Gross zur kommenden Saison bekannt gegeben. Nach dem Trainer-Wechsel von Sean Simpson zu Bill Stewart in dieser Saison droht den Mannheimern weiterhin, dass sie die Playoffs verpassen. Als Zwölfter würden sie momentan nicht einmal die erste Playoff-Runde erreichen. Nun gelang den Adlern aber der zweite Sieg gegen ein Topteam der Deutschen Eishockey-Liga nacheinander. Am vergangenen Sonntag hatten sie 3:2 nach Penaltyschießen gegen die Nürnberg Ice Tigers gewonnen.

          Für den Tabellen-Dritten Berlin war es dagegen nach dem 0:5 beim ERC Ingolstadt die zweite bittere Pleite an diesem Wochenende. Nur Darin Olver (32.) und Nick Petersen (58.) überwanden Mannheims Nationaltorhüter Dennis Endras.

          München baut Tabellenführung aus

          Mit einem Sieg im Spitzenspiel hat der deutsche Eishockey-Meister EHC Red Bull München derweil seine Tabellenführung ausgebaut. Die Mannschaft von Erfolgscoach Don Jackson setzte sich gegen Verfolger Nürnberg 4:3 (1:1, 1:1, 2:1) durch. Damit liegt der EHC nun fünf Punkte vor dem Tabellenzweiten aus Franken und sieben Zähler vor Berlin.

          Die viertplatzierten Wolfsburger verloren durch das 1:2 (1:0, 0:2, 0:0) gegen die Iserlohn Roosters auch das zweite Spiel, nachdem der Wechsel von Gross zu den Adlern öffentlich wurde.

          Die Kölner Haie setzten sich unterdessen mit 3:1 (1:0, 0:1, 2:0) bei den Augsburger Panthern durch und unterstrichen ihre Ambitionen auf den direkten Einzug ins Viertelfinale. Der ERC Ingolstadt setzte seinen Aufwärtstrend mit einem 5:3 (3:2, 2:1, 0:0) bei der Düsseldorfer EG fort.

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